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Frauen wünschen sich mehr Branchen-Transparenz

14.09.201813:35 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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(openPR) (Bonn, September 2018) „Wie Branchen-sicher bist Du?“ lautete die women&work-Umfrage, die von Ende August bis zum 10. September 2018 online durchgeführt wurde. 99 Frauen nahmen an der Umfrage teil. Mehr als die Hälfte der Befragten (60,5 Prozent) hatte nach dem Schulabschluss noch keine konkrete Vorstellung, in welcher Branche sie arbeiten wollte. Ebenfalls die deutliche Mehrheit (69,8 Prozent) fühlt sich bis heute nicht ausreichend darüber informiert, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf einzelne Branchen haben kann.



Branchen-Transparenz fehlt

Die Umfrage macht deutlich, dass ein genereller Branchen-Überblick bei den Frauen fehlt. Knapp 21 Prozent kennen zwar die jeweils wichtigsten Branchenverbände, die 5 erfolgreichsten Unternehmen und die wichtigste Fachmesse, jedoch nicht einmal 10 Prozent fühlen sich ausreichend informiert, was die durchschnittlichen Branchen-Gehälter angeht und weniger als 5 Prozent kennen namhafte Branchen-Vertreterinnen.

Insgesamt gaben 69,8 Prozent der Befragten an, dass sie sich nicht ausreichend informiert fühlen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf einzelne Branchen hat. Und nur 39,5 Prozent hatten nach ihrem Schulabschluss eine konkrete Vorstellung, in welcher Branche sie arbeiten wollen.

„Das Ergebnis darf zu denken geben, denn wenn nach einem Schul- oder Studienabschluss noch keine Vorstellungen über Branchen vorhanden sind, fällt die berufliche Fokussierung und vor allem das Vernetzen mit wichtigen Stakeholdern schwer – oder die Vernetzung erfolgt gar nicht. In dem Moment entsteht ein beruflicher Wettbewerbsnachteil, der später nur schwer wieder ausgeglichen werden kann“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, Europas Leitmesse für Frauen und Karriere. „Es ist daher notwendig, vor allem erfolgreiche Frauen aus den unterschiedlichen Branchen als Role-Models sichtbar zu machen, denn erfolgreiche Karrieren werden bei Frauen häufig durch weibliche Vorbilder initiiert.“
Fehlen diese Vorbilder, vor allem in den männerdominierten Branchen, wird es für Arbeitgeber doppelt schwer, talentierte Frauen zu rekrutieren und Lust auf spannende Karriereperspektiven zu machen, wenn nicht gleichzeitig auch deutlich wird, dass es bereits Frauen gegeben hat, die diesen Weg erfolgreich eingeschlagen sind.

Auch die fehlende Kenntnis über durchschnittlichen Branchen-Gehälter sind ein Problem, denn so laufen Frauen Gefahr, dass sie bei Gehaltsgesprächen zu niedrig verhandeln.

Und in dem Moment, wo die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Branchen nicht bekannt sind und entsprechende Informationen dazu nicht gefunden werden, können Frauen die Digitalisierung nur mit Halbwissen und halber Kraft pro-aktiv mitgestalten.

Branchen-Recherche bleibt oft Ergebnislos

Aus der Studie wird ebenfalls deutlich, dass Frauen sehr gewillt sind, an aussagekräftige Informationen über Branchen zu kommen. Die Mehrheut (57,5 Prozent) versucht es über Internet-Recherche, ist dabei jedoch oft nicht erfolgreich, weil Informationen wenn überhaupt meist nur verstreut zu finden sind und es nicht in jeder Branche gebündelten Kanäle gibt, die Informationen gut aufbereitet zur Verfügung stellen. Daher versuchen weitere 53 Prozent zusätzliche Informationen über persönliche Netzwerke und Empfehlungen zu bekommen, 41,8 Prozent gehen gezielt auf Karrieremessen (30,2 Prozent nutzen zusätzlich Fachmessen), um sich zu informieren, aber nur 11,6 Prozent wenden sich gezielt an Personalberater.

Melanie Vogel steht für Interviewanfragen unter 0163-8452210 zur Verfügung.
Für weitere Presserückfragen kontaktieren Sie bitte Helga König unter E-Mail oder telefonisch unter 0170-9362807.

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