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Ransomware-Attacke – Das kann uns doch nicht passieren

10.09.201818:25 UhrIT, New Media & Software
Bild: Ransomware-Attacke – Das kann uns doch nicht passieren

(openPR) Immer häufiger beschäftigen sich die Medien mit dem Phänomen Ransomware. So berichtete ZDnet erst vor kurzem über eine weltweite Ransomware-Attacke (https://www.zdnet.de/88340183/ryuk-neue-ransomware-kampagne-nimmt-unternehmen-ins-visier). IT-Sicherheitsexperten weisen schon jetzt darauf hin, dass diese Form der Cyberattacke mittlerweile am erfolgreichsten ist und weltweit Milliarden an Verlusten für die betroffenen Unternehmen verursacht. Dennoch verhalten sich immer noch viele Unternehmen in Deutschland verhältnismäßig sorglos, getreu dem Motto: "Das kann uns doch nicht passieren!" Doch, kann es! – Wie das Beispiel eines Wohnbauunternehmens aus Düsseldorf beweist.

Ransomware: Was ist das?

"Ransom" ist das englische Wort für "Lösegeld". Damit wird eigentlich schon deutlich mit welcher "Masche" die Cyberkriminellen dabei arbeiten. Ransomware sind nämlich Schadprogramme, die, wenn sie auf einem Rechner ausgelöst werden, entweder diesen Computer komplett sperren oder die darauf befindlichen Daten verschlüsseln. Die Täter erpressen ihre Opfer dann damit, dass der Rechner und die dort abgelegten Daten erst wieder freigegeben werden, nachdem sie Lösegeld bezahlt haben.

IT-Security-Experten schätzen Ransomware als die bislang wohl gefährlichste Malware-Bedrohung ein und rechnen damit, dass Cyber-Kriminelle im Jahr 2017 bis zu fünf Milliarden Dollar erpresst haben. Laut FBI konnten Ransomware-Verbrecher bereits 2016 weit mehr als eine Milliarde Dollar von Betroffenen erpressen. Erpresst wurden dabei Unternehmen genauso wie Privatpersonen. Die Lösegeldforderungen liegen häufig bei einigen hundert Euro, die Bezahlung erfolgt verschlüsselt über die Kryptowährung Bitcoin und kann deshalb auch nicht nachverfolgt werden.

Wohnbauunternehmen aus Düsseldorf wird Opfer einer Ransomware-Attacke

Dass es Cyberkriminelle bei ihren Attacken nicht immer nur auf bekannte Firmen oder Betreiber großer Online- und Social Media-Plattformen abgesehen haben, zeigt das Beispiel eines Wohnbauunternehmens aus Düsseldorf. Das Unternehmen unterhält im Großraum Nordrhein-Westfalen rund 2.900 Wohneinheiten, hauptsächlich in den Ballungsgebieten zwischen Viersen, Hagen, Dortmund und Köln.

Bereits im Jahr 2016 wurde es Opfer einer Ransomware-Attacke. Ein Firmenmitarbeiter erinnert sich: "Ein Hacker hatte große Teile unserer IT-Infrastruktur verschlüsselt und forderte eine Bitcoin-Zahlung für die Entschlüsselung unserer Daten. Die Folge war ein zweitägiger Komplettstillstand des Unternehmens, erst nach zwei Wochen waren alle IT-Systeme wieder voll einsatzbereit.“

Zwei Wochen ohne funktionsfähige IT verursachen für die meisten Unternehmen Kosten, die weit über die reine Lösegeldforderung hinausgehen, und beeinträchtigen maßgeblich die Fortführung des Geschäftsbetriebs.

Die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Ransomware-Attacken

Sicherheitsexperten und Polizeibehörden raten in Deutschland grundsätzlich davon ab, auf die Forderungen der Erpresser einzugehen, sondern Präventivmaßnahmen zu ergreifen wie z.B. das regelmäßige Update von Betriebssystem- und Virenscan-Software sowie das Backup der wichtigsten Daten, damit im „Ernstfall“ darauf wieder zugegriffen werden kann. Im Rahmen seines IT-Security-Portfolios unterstützt ITSM Unternehmen bei diesen Maßnahmen.

Mit dem Cyber Threat Assessment Programm (CTAP) des Herstellerpartners Fortinet hilft ITSM Unternehmen beispielsweise dabei, sich einen Überblick über die Schwachstellen in der eigenen IT-Umgebung zu verschaffen. Dazu wird vor Ort eine FortiGate-Firewall für den Zeitraum von sieben Tagen installiert. Nach Ablauf dieser Frist liefert ein umfassender Bericht die wichtigsten Informationen zu den gefundenen Bedrohungen und Schwachstellen in der IT-Infrastruktur. Ein DSGVO-konformer Datenschutz des Tests wird dadurch gewährleistet, dass alle erfassten Daten in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland gespeichert werden.

Darüber hinaus unterstützt ITSM Unternehmen dabei, sich vor einem Cyberangriff umfassend zu schützen und zu verhindern, dass ein Angreifer beispielsweise eine Ransomware als Trojaner in das IT-System einschleust. ITSM setzt dabei auf leistungsfähige Antiviren-Systeme führender Hersteller wie Trend Micro, Kaspersky oder Symantec sowie Firewall-Systeme von Fortinet. Diese Lösungen enthalten Intrusion-Prevention-Werkzeuge zur erfolgreichen Abwehr von Angriffen auf die IT-Sicherheit des Unternehmens. Die Fortinet Firewall-Lösung greift beispielsweise auf die Datenbank der internen Forschungseinrichtung FortiGuard Labs zu und blockiert automatisch Zugriffsversuche bekannter Botnets (Gruppen automatisierter Schadsoftware) und Phishing-Seiten.

Mit dem ITSM Cloud Backup bietet ITSM auf Basis der Backup-Software des Herstellerpartners Veeam die Möglichkeit an, Kundendaten in die ITSM Cloud zu sichern. Als Hosting-Provider verfügt das Unternehmen über eigene Hardware-Ressourcen in zwei Rechenzentren in Düsseldorf. So ist sichergestellt, dass ein Unternehmen bei einem Ransomware-Angriff innerhalb kürzester Zeit auf die im ITSM-Rechenzentrum – und vom Angriff nicht betroffenen – Backup-Daten zurückgreifen kann. So ist es innerhalb kürzester Zeit in der Lage, den Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen.

Und falls das Unternehmen sich dann noch besser vor möglichen Hackerangriffen schützen möchte, sollte es dem Beispiel des Wohnbauunternehmens aus Düsseldorf folgen und seine IT-Infrastruktur in das ITSM Local Cloud Hosting auslagern. Auch dabei stehen ihm ein Rechenzentrum in Deutschland und ein lokaler Ansprechpartner, der sich um alle sein IT-Belange kümmert, zur Verfügung.

Weitere Informationen über abgeschlossene Kundenprojekte liefern einige Anwenderberichte (https://www.itsm.de/it-referenzen). Einen Überblick über das gesamte ITSM-Lösungsportfolio u.a. im Bereich der IT-Security ist auf der ITSM-Webseite (http://www.itsm.de/) verfügbar.

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