(openPR) Vor sieben Jahren schaffte Bruno Dobelmann eine Doppel-Solo-Beltquerung ohne vorherigen Versuch. Er hatte traumhafte Bedingungen für seinen Rekord. Dieses Jahr will nun die Hamburgerin Anke Höhne diesen Rekord unterbieten und auch beweisen, daß Frauen diese Leistung auch schaffen. Erfahrung bringt die 47-jährige mit, da sie 2016 schon die einfache Distanz in acht Stunden und sechs Minuten schaffte. Auf jeden Fall hat die erfahrene Extremschwimmerin lange auf eine Gelegenheit gewartet. Obwohl die Luft- und Wassertemperaturen dieses Jahr im Vergleich zu den letzten Jahren ungewöhnlich hoch waren, waren auch die Winde im gleichen Maße stark. Starke Winde führen jedoch zu starken Strömungen und Wellen im Fehmarnbelt. Schon deshalb gilt der Fehmarnbelt als eines der schwierigsten Segelreviere der Welt. Laut Veranstalter Jens Glaeßer von JOGPROMOTION ist es nun endlich so weit. Wird Anke Höhne für Geschlechtergerechtigkeit sorgen und Dobelmann zeigen, daß es auch Frauen schaffen können?
Mittwoch wird Höhne um zwei Uhr morgens in Puttgarden auf Fehmarn in die Fluten steigen. Dann wird es erst ca. 25 Kilometer Richtung Dänemark durch die Ostsee gehen. Parallel werden sie permanent die Fähren der Scandlines sie begleiten, die zwischen Puttgarden und Rødby verkehren. In der Mitte des Fehmarnbelts wird sie Europas meistbefahrene Wasserstraße mit einigen Containerschiffen queren, bevor sie dann das Ufer auf dänischer Seite erreicht. Dort muß sie das Wasser kurz verlassen bevor sich die Hamburgerin auf den Rückweg begeben darf. Dann muß Höhne darauf hoffen, daß die Strömungen, die jeweils auf beiden Strandseiten bestehen sowie die dritte, welche in der Fahrrinne vorliegt, ihr nicht den Weg versperren. Diese Strömungen sind nämlich besonders im Fehmarnbelt unberechenbar und haben schon einige Schwimmer verzweifeln lassen. Bestenfalls hat sie nur sehr geringe Strömungen, denn sonst muß die Extremschwimmerin viel Kraft aufbringen, um gegen diese Wasserströmungen anschwimmen zu können. Das kann dann im Endeffekt die Schwimmdistanz von ca. 50 Kilometer auf noch mehr verlängern.
Es gilt also die Daumen für Anke zu drücken.
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