(openPR) Vom Für und Wider der Newsletter-Layer im B2B-Online-Marketing
Denkt man zurück an das Internet der frühen 2000er-Jahre, so zeigen einige bleibende Erinnerungen, dass bei Weitem nicht alles früher besser war. Neben aus heutiger Sicht unvorstellbar langsamen Abrufraten schmälerte ein weiteres Ärgernis die User Experience der Nuller-Jahre erheblich: die Online-Werbung. Es waren die Pop-ups, die aufpoppend beim Abruf nahezu aller Websites ihrem Namen alle Ehre machten und User immer wieder zur Verzweiflung trieben. Ein Gegenmittel war mit dem Pop-up-Blocker alsbald gefunden und schnell allgegenwärtig im Einsatz. Was auch heute noch bleibt, ist eine allgemeine Aversion gegen Pop-ups, die im Web zum Inbegriff der unerwünschten Unterbrechung geworden sind.
Vor diesem Hintergrund muss auch die Verwendung von Pop-up Overlays im Kontext des Newsletter-Marketings und B2B-Online-Marketings eingeordnet werden: Studien haben ergeben, dass diese Overlays tatsächlich bisweilen mehr als doppelt so viel Newsletter-Abonnenten generieren wie ohne ihren Einsatz erreicht werden. Diesem nicht von der Hand zu weisenden Erfolg steht jedoch der ebenso reale Ärger gegenüber, den User erleben, wenn sie in ihrer Rezeption kurz vor der Zielerreichung ausgebremst werden.
Auch wenn die Absprungraten für gewöhnlich nicht durch den Einsatz eines Pop-up Overlays steigen, sollten Overlays nur nach reiflicher Überlegung und vor allem nicht inflationär verwendet werden. Es gilt hier abzuwägen, was im konkreten Fall schwerer wiegt: Soll dem Nutzer maximale Usability geboten werden, oder kommt es auf die Erhöhung der Newsletter-Abonnenten-Zahl um jeden Preis an? Die Antwort entscheidet darüber, ob ein Pop-up Overlay integriert oder auf andere Maßnahmen – etwa die Optimierung der Response-Elemente – zurückgegriffen werden sollte. Dies gilt speziell im B2B-Online-Marketing, welches sich bei der Response-Generierung schon wegen des eingeschränkteren Adressatenkreises häufig schwerer tut als das B2C-Marketing. In beiden Fällen ist gleichwohl eine gründliche Überprüfung aller relevanten Response-Elemente ratsam. Denn: Ob mit Pop-up Overlay oder ohne – der User wird sich nur dann für einen Newsletter anmelden, wenn dieser ihm nützlich erscheint und der Eintrags-Prozess problemlos verläuft.













