(openPR) Immer noch stecken Milliarden von Euro privater Anleger in geschlossenen Fonds und spekulativen Beteiligungen, die mit einem Totalverlustrisiko verbunden sind. Zu oft entgeht dem Privatmann, dass er mit seiner Beteiligung nicht nur zum Anleger, sondern eigentlich zum Unternehmer wird – und das birgt Haftungs- und Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust. Und wenn es dann schief geht wie jetzt wieder bei P&R, wird die ohnehin schon große Verunsicherung der Betroffenen für zusätzliche Geschäfte geschürt – Horrorszenarien werden entworfen, die sich ernsthaft nicht mehr wiedergeben lassen:
Es droht bald der Kampf „Anleger gegen Anleger“, wie wir der Anwaltsseite eines großen juristischen Internetportals entnehmen dürfen – Angst macht sich breit! Da kämpfen also die mit Container-Eigentumszertifikat gegen die ohne Eigentumszertifikat – als weitere Partei lauert der Insolvenzverwalter, der überhaupt jedes private Eigentum an den Containern bestreitet. Was jetzt? Sie sollten sich als Privatanleger unbedingt juristisch bewaffnen! Es ist sowieso egal, weil Sie bald schon selbst insolvent sein werden. Denn wenn tatsächlich keiner Eigentümer war, dann gibt es auch nichts für ihn zu vermieten. Und so wird der Insolvenzverwalter gezwungen sein, die für Nichts gezahlten Mieten zurückzufordern – das Gesetz zwingt ihn zu dieser „Bombe“. Sonst wäre er schadensersatzpflichtig und damit aus dem Spiel. Will er aber nicht, er will Masse, denn davon lebt er. Gehen Sie also in Deckung, sofort!
Sie haben überlebt? Gut! Aber jetzt erscheint der Staat auf dem Kriegsschauplatz, und der wird Ihnen garantiert den Rest geben: Die Steuervorteile, die Sie jahrelang für Nichts bekommen haben, müssen natürlich zurückgezahlt werden, da gibt es kein Pardon. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Sie denken gerade noch darüber nach, als Ihnen die Rechnung für einen Stellplatz für einen Ihnen nicht gehörenden Container ins Haus fliegt, für den Sie gerade Steuervorteile zurückzahlen, weil da keiner war. Auf der Suche nach einer Lösung schweift Ihr Blick verzweifelt über den Horizont – Sie erkennen gerade noch schemenhaft die Silhouetten von Vermittlern und Wirtschaftsprüfern, die mit aller Kraft versuchen, sich über den Rücken des Eisbergs in Sicherheit bringen ...
So ungefähr wird ein geplatztes Geschäft gerade mit allen Mitteln zu einem echten Geschäft gemacht. Die eigentliche Insolvenz wird nur zur Spitze eines Eisbergs, unter der Oberfläche das gefrorene Blut von über 50.000 Anlegern, das nun mit allen Mitteln flüssig gemacht wird. Ach, gerade erscheinen als Marketender auch noch Containeraufkäufer, die wissen, dass Betroffene nur noch eins wollen: Die Metallkisten einfach nur loswerden! Egal zu welchem Preis – vielleicht zahlen sie sogar noch dafür?
Absurde Welt!
Als starke unabhängige Genossenschaft hilft die VVeG.org mit dem kostenlosen P&R- Servicebüro (vveg.org/p-r-insolvenz) betroffenen Privatanlegern mit objektiven Informationen und individueller Betreuung. Unsere Empfehlung: Wenden Sie sich als Betroffener an eine vertrauenswürdige, am besten unabhängige Institution mit Kompetenz. Es macht keinen Sinn, sich auf jedes erdachte Horrorszenario einzulassen, während sich die Dinge noch entwickeln und es nicht abzusehen ist, wohin. Für sensibilisierte Privatanleger mit spekulativen Beteiligungen bietet die VVeG.org den vorteilhaften Verkaufsservice „Fondsfreiheit“ (vveg.org/fondsfreiheit). Für Fragen zu unseren Angeboten stehen wir auch gerne telefonisch zur Verfügung: 0800 - 7237424.










