(openPR) Durch die Insolvenzbekanntmachungen der P&R Unternehmensgruppe scheinen sich die Befürchtungen der Anleger von einer Pleite zu bewahrheiten. Wie das „manager magazin online“ am 20.03.2018 berichtet hatte und den Insolvenzbekanntmachungen zu entnehmen ist, wurden am 19.03.2018 für drei Tochtergesellschaften jeweils Insolvenzverfahren beim Amtsgericht München eröffnet:
Für die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH (AZ: 1542 IN 726/18), die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH (AZ: 1542 IN 728/18) sowie die P&R Container Leasing GmbH (AZ: 1542 IN 727/18).
In allen drei Verfahren wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.
Die wirtschaftliche Schieflage von P&R resultierte unter anderem daher, dass die Mietzahlungen an Endanleger die Mieteinnahmen aus Vermietungen in den Vergangenen Jahren bei weitem überstiegen. Zudem waren die Vertriebsmitarbeiter aufgefordert worden, keine weiteren Verträge mit Neukunden abzuschließen.
Der Fall der P&R Gruppe könnte sich zu einem der größten Anlageskandale der jüngeren Vergangenheit entwickeln. Es handelt sich hier um den größten Anbieter von Direktinvestments in Schiffscontainer. Betroffen sind etwa 50.000 Investoren, mit einem Anlagevolumen in P&R-Investments von etwa 3,5 Milliarden Euro, die um ich Geld bangen müssen. Bereits 2016 meldete der Anbieter Magellan Maritime, der ebenfalls mit Direktinvestments in Container handelte, Insolvenz an. Im Vergleich zum Marktführer für Containervermittlung, waren die Dimensionen mit 8.800 Anlegern allerdings andere.
Die im Kapitalrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Bender & Pfitzmann aus Düsseldorf empfiehlt daher allen Anlegern, sich über ihre Rechte zu informieren und wichtige Fristen nicht verstreichen zu lassen. Die Kanzlei Bender & Pfitzmann hat dazu eine kostenlose Erstberatung eingerichtet, an welche sich betroffene Anleger wenden können.








