(openPR) Gute Resonanz auf 12. Ausschreibung der Marburger Von Behring-Röntgen-Stiftung
Auch in diesem Jahr fand die Ausschreibung der Von Behring-Röntgen-Stiftung zur Förderung medizinischer Forschungsprojekte gute Resonanz. Rund 30 Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen haben die Gelegenheit genutzt, bis zum 31. Juli Anträge bei der Marburger Medizinstiftung einzureichen.
Die Stiftung unterstützt erneut zwei Schwerpunkte: Gemeinschaftsprojekte von Marburger und Gießener Forschern profitieren mit bis zu 300.000 Euro von der Stiftungsförderung. Für Einzelprojekte von Nachwuchswissenschaftlern, die nicht älter als 35 Jahre alt sind, werden maximal 200.000 Euro bewilligt.
„Unabhängige finanzielle Förderung ist angesichts der Innovationskraft in der medizinischen Forschung wichtiger denn je.“, erklärt Stiftungspräsident Friedrich Bohl. „Die starke Dynamik auf den Forschungsfeldern der beiden medizinischen Fachbereiche in Gießen und Marburg spiegelt sich auch in der thematischen Vielfalt der beantragten Projekte wider.“
Entscheidung Ende des Jahres
Ein Wissenschaftlicher Beirat mit 16 Mitgliedern aus Deutschland und Österreich hat die Aufgabe, die bei der Stiftung eingereichten Anträge zu bewerten und dem Stiftungskuratorium seine Empfehlung auszusprechen. Die Entscheidungen zur diesjährigen Förderrunde werden im Dezember des Jahres 2018 bekannt gegeben. Die nächste Möglichkeit zur Antragstellung besteht zum 31. Juli 2019.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat die Von Behring-Röntgen-Stiftung rund 18 Millionen Euro für über 100 medizinische Forschungsprojekte mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren zur Verfügung gestellt.
Zu den Stiftungsaktivitäten gehört neben der Projektförderung die jährliche Auszeichnung herausragender Arbeiten von jungen Forschern mit Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen. Zweijährig ehrt die Stiftung die Lebensleistung eines Wissenschaftlers in der medizinischen Forschung mit einer Forschungsmedaille. Regelmäßig werden Nachwuchswissenschaftler mit Reisebeihilfen zur Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen gefördert. Darüber hinaus profitieren Medizinstudierende vom Stipendienprogramm der Stiftung.









