(openPR) Vom 9. Juni bis 28. Juli 2018 präsentiert die Galerie Norbert Nieser in Stuttgart eine Ausstellung von Christin Farr mit dem Titel Diversity. Fotografien der Künstlerin Christin Farr mit Fassadenausschnitte, Fahrzeuge und Tiere bilden die Grundlage für ihre künstlerische Arbeit. In der Malerei hingegen arbeitet sie abstrakt und frei allein durch Farben und Materialien geleitet. Aus einem großen Fundus schöpft Christin Farr das Material und setzt verschiedene Szenen, Umgebungen und Ansichten in einen neuen Bezug zueinander und so entsteht Raum für neue oft absurde oder surrealistische Aussagen. Die Künstlerin mixt sowohl in der Fotografie und in der Malerei Techniken und baut beide aufeinander auf. Durch Experimentieren und Verfälschen des Angewandten, entwickelt sie eine eigene Technik daraus. Nichts geschieht unter Anleitungen.
Die neu geschaffenen Bilder muten dabei wie Gemälde an, die natürlichen Grenzen zwischen Malerei und Fotografie lösen sich auf. Dabei spielt die digitale Bildbearbeitung eine große Rolle. Einzelne Motive und Elemente kombiniert und verfremdet die Künstlerin am Bildschirm auf unterschiedlichste Weise. Sie verändert Farben und Transparenz, verwischt Konturen oder Umrisse und lässt durch ihre Maltechnik neue faszinierende Bilder entstehen, die über die „echte Wirklichkeit“ hinwegtäuschen und eine andere Wirklichkeit, eine Illusion, zeigen. Plötzlich entdecken wir Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören, die zum einen seltsam, geisterhaft oder gespenstisch anmuten und uns irritieren, verstören oder provozieren. Wichtig ist dabei auch die Spannung zwischen den düsteren Elementen und dem Skurrilen, dem Humor. Die Motive sollen den Betrachter bewegen, egal ob er sie schön, hässlich oder traurig findet. Die Künstlerin möchte den Betrachter in die Bilder „eintauchen“ lassen, in die Geschichten, die sie erzählen. Sie möchte Stimmungen vermitteln, Emotionen freilegen und jedem Betrachter die Chance geben, etwas Individuelles und Besonderes in ihren Bildern zu lesen. Christin Farr macht keine „Kopfkunst“, sie lässt sich vom Leben inspirieren und ihre Ideen entstehen intuitiv „aus dem Bauch heraus“. Und genauso spontan setzt sie die Ideen in seinen künstlerischen Arbeiten auch um. Die Interpretation überlässt sie dem Betrachter: Die fertigen Bilder sollen für sich selbst sprechen und dem Betrachter Raum für eigene Phantasie und vielfältige Assoziationen bieten. Jeder Betrachter soll sich selbst in den Bildern wieder finden und immer neue Dinge entdecken. So schafft die Künstlerin in ihren Bildern eine fantastische Welt, sie lässt die Farben und Formen aus sich heraus leuchten und fasziniert den Betrachter durch die Brillanz und Ästhetik der Werke.
Christin Farr lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Stuttgart. Ihre Werke wurden in Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert, sowie in zahlreichen Publikationen in verschiedenen Medien veröffentlicht.













