(openPR) Peter Rall aus Reutlingen löst den Altdorfer Dieter K. Zimmermann ab
Die Senioren der Wirtschaft mit Vereinssitz in Schönaich haben in der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung am 13. Juni einen neuen Vorstand gewählt. Nach elf Jahren Vorstandsarbeit verlässt Dieter K. Zimmermann das dreiköpfige Vorstandsgremium auf eigenen Wunsch. Als Nachfolger wurde Peter Rall von den anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig bestätigt. Der aus Reutlingen stammende Betriebswirt ist seit 2014 als ehrenamtlicher Berater bei den Wirtschaftssenioren aktiv. Gespannt ist er auf die Aufgaben, die ab sofort auf ihn zukommen; denen er sich gemeinsam mit den erfahrenen Vorstandskollegen Erwin Tilemann und Wolfgang Vogt gerne stellt. Ideen und Denkanstöße bringt er ebenfalls mit: „Ich bin sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien wie der Biomedizin und der biomedizinischen Technik. In Baden-Württemberg hat sich hier in den vergangenen Jahren viel getan und das kann für Neugründungen und Start-ups ein sehr interessantes Feld werden“, erläutert Rall.
Peter Rall kennt die Themenstellungen rund um die Existenzgründung, Sicherung und Nachfolge, in denen sich der ehrenamtlich aktive Verein engagiert bestens aus der eigenen Erfahrung. Vor rund 23 Jahren hat er sein eigenes Unternehmen im Bereich Damenmode gegründet, erfolgreich weiterentwickelt und schließlich an einen Nachfolger übergeben. „Die Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen, die wir als Wirtschaftssenioren beraten und begleiten, liegen mir besonders am Herzen. Alle Fragestellungen die diese Unternehmer beschäftigen, haben mich als Selbstständigen auch begleitet und manche schlaflose Nacht gekostet“, erläutert Rall. Neben seinem Engagement bei den Wirtschaftssenioren, ist er passionierter Langstreckenläufer und Vorstandmitglied beim Laufverein IGL Reutlingen. Dem Sport verdankt er seit vielen Jahren seine Fitness und mentale Stärke, die ihn beim Bewältigen der beruflichen und persönlichen Herausforderungen unterstützt.
Der ausscheidende Dieter K. Zimmermann war seit Dezember 2007 als Vorstand tätig. Zu Beginn seiner Vorstandsarbeit lag der Fokus der Senioren der Wirtschaft vorrangig auf der Beratung von Existenzgründern. In seiner Amtszeit wurde das Angebot für existierende Unternehmen im Bereich Unternehmenssicherung und -übergabe stark ausgebaut. Als Netzwerker hat er sich für Kooperationen mit dem ifex, der Initiative des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, Wirtschaftsförderungen, Kreditinstituten und Jobcentern überregional stark gemacht. Besonders gerne denkt er an die 25-jährige Jubiläumsfeier der Senioren der Wirtschaft und die Ansprache von Dr. Erwin Teufel, Ministerpräsident a.D. zurück. In dieser bezeichnete er die damaligen Senioren helfen Junioren „als eine der besten Erfindungen der letzten Jahrzehnte“. Im Zuge des Jubiläums wurde auch der Name des Vereins angepasst. „Bekannt wurden wir in der Gründerszene als Senioren helfen Junioren, aber dieser Namen war irgendwann nicht mehr stimmig für uns“, erinnert sich Zimmermann.
In der Tat sehen sich die Senioren der Wirtschaft weniger als Helfer sondern viel stärker als Coach, Sparringspartner und erfahrene Experten aus verschiedenen Branchen. Mit diesem Know-how sind sie Ansprechpartner für Gründer, bestehende Unternehmen und auch für die zahlreichen Start-ups, die sich aktuell entwickeln.
Besonders stolz ist er rückblickend auf das breite Seminar- und Veranstaltungsangebot der ShJ-Academy und die Workshopreihe Unternehmerfrühstück, die er gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Stuttgart entwickelt und umgesetzt hat. „Mein besonderes Herzensthema aber war die Förderung von Jungunternehmern an Schulen und Hochschulen als Wirtschaftspate, beispielsweise mit dem JUNIOR Projekt Europas beste Schülerfirma. Auch die Tätigkeit als Jurymitglied bei Businessplan-Wettbewerben war eine besondere Erfahrung“, blickt der scheidende Vorstand zurück.
Dieter K. Zimmermann wird auch weiterhin wie seine 45 in ganz Baden-Württemberg ansässigen Kolleginnen und Kollegen, beratend bei den Wirtschaftssenioren agieren. Noch stärker wird der etablierte Verein künftig die heranwachsenden Start-ups unterstützen. Ganz besonders freut sich das neue Vorstandsteam darauf, ihren „Verein der nicht alten Knacker“ in dieser Szene noch mehr als Sparringspartner zu positionieren.












