(openPR) Business-Varianten für DSGVO-konformen, mobilen Datentransfer
Dorsten, 7. Juni 2018 – Die Wellen schlagen hoch: Der Autozulieferer Continental hat seinen Mitarbeitern vorerst die Nutzung von WhatsApp und Snapchat untersagt, um möglichen DSGVO-Verstößen vorzubeugen. Betroffen seien davon – laut der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ – mehr als 36.000 Mobilgeräte. „Dass WhatsApp kein sicherer Messaging-Dienst ist, ist nicht neu“, sagt sector27-Geschäftsführer Harald Kiy. „Die in der DSGVO festgeschriebenen Regelungen zum Recht auf Informationen und Löschen von Daten, zum Beispiel bei Verlust des Mobilgeräts, werden nicht erfüllt.“
Nutzer müssen Alternativlösungen akzeptieren
Unternehmen aller Größen können alternativ auf Secure-Enterprise-Messaging-Dienste zugreifen, die als Business-Variante einen verschlüsselten Datenaustausch leisten. Diese Dienste nutzen temporäre Schlüssel, die sich im Nachhinein nicht zum Beispiel von Angreifern entschlüsseln lassen. Darüber hinaus bieten sie weitere Features, die sich insbesondere für den Einsatz in der Geschäftswelt eignen: privates Messaging im kleinen Kreis sowie große Gruppen-Chats, Suchen und Anzeigen von Chats und Chatverläufen sowie Hinzufügen von Kollegen zu laufenden Chats. Hilfreich für eine hohe Nutzerakzeptanz ist, wenn der Messaging-Service im Look and Feel an bekannte Anwendungen wie WhatsApp angelehnt ist.
„Viele Unternehmen, ob groß oder klein, sind überfordert von dem Regelwerk DSGVO. WhatsApp und Snapchat sind Produkte US-amerikanischer Firmen und erfüllen von daher nicht die im EU-Raum geltenden Datenschutzbestimmungen. Das war allerdings schon vor Inkrafttreten der DSGVO der Fall“, führt Kiy weiter aus. So hat die Rheinenergie bereits vor zwei Jahren ihre Mitarbeiter angewiesen, keine Fremdsoftware auf den Mobilfunkgeräten zu installieren.
DSGVO ist weiterhin großes Thema
Das auf IT-Infrastruktur- und Mobility-Lösungen spezialisierte Unternehmen sector27 verzeichnet seit Monaten zahlreiche Anfragen im Zuge der DSGVO. Der Geschäftsbereich Mobility-Lösungen wächst besonders stark, da Smartphones, Tablets und Laptops zu großen Einfallstoren für Cybercrime-Aktivitäten geworden sind. Das Dorstener Unternehmen steuert mit seinem „Mobile Lifecycle Management“ den gesamten Lebenszyklus von mobilen Endgeräten und hilft bei der Absicherung und dem kompletten Management aller Mobilgeräte.
Containertechnologie
Um die Sicherheit und den Betrieb von mobilen Devices zu sichern, ist darüber hinaus der Einsatz sogenannter Containertechnologie sinnvoll: Diese trennt geschäftliche Informationen (E-Mails, Kontakte, Kalender, Dokumente, Fotos etc.) auf den Smartphones von privaten in einem verschlüsselten „Container“ und macht sie unangreifbar. Für größere Unternehmen eignen sich Mobile Device Management (MDM)-Lösungen, mit denen sich Smartphones, Notebooks und Tablets zentral verwalten und absichern lassen.








