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Diseases know no borders: Taiwans Beteiligung an WHO und WHA ist (lebens-)notwendig

18.04.201817:48 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Wir versprechen, auf dieser gemeinsamen Reise [mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung], die wir heute antreten, niemanden zurückzulassen.
—Resolution A/RES/70/1 der UN-Generalversammlung


Ein Jahr nach dem Ausschluss aus der 70. WHA drängt Taiwan erneut auf Aufnahme in die Jahresversammlung der WHO. Das Land will mit seiner Erfahrung im Gesundheitsschutz seinen Beitrag leisten, um weltweit gesundes Leben und Wohlbefinden zu gewährleisten.



Frankfurt, 17. April 2018 Die Weltgesundheitsorganisation WHO lädt vom 21. bis 26. Mai 2018 zur 71. Jahresversammlung (World Health Assembly – WHA). 200 Staaten und Organisationen sind an diesen Tagen in Genf vertreten, um die weltweite Gesundheitsversorgung zu verbessern und internationale medizinische Hilfsprogramme auszubauen. Taiwan wurde jedoch im vergangenen Jahr nicht wie in den Jahren 2009 bis 2016 als Beobachter geladen. Das Fehlen Taiwans, eines weltweit verknüpften Logistik-Hubs, der als erstes in Asien ein staatliches Krankenversicherungssystem eingeführt hat, reißt eine Lücke in das Netz der internationalen Gesundheitsfürsorge.

Entsprechend der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der UN-Generalversammlung liegt der 1995 in Taiwan eingeführten staatlichen Krankenversicherung das Prinzip zugrunde, niemanden zurückzulassen. Und tatsächlich ist es seit der Einführung des Krankenversicherungssystems gelungen, 99,9 Prozent der Bevölkerung zu versichern.

Doch trotz seines fortschrittlichen Gesundheitssystems ist Taiwan aufgrund seiner Umweltbedingungen und des Tourismus anfällig für die Übertragung von Krankheitserregern und die durch Mutation entstehenden neuen Infektionserreger. Allein im Jahr 2017 wurden mehr als 10,7 Mio. Reisende nach Taiwan verzeichnet, mehr als 15,5 Mio. Personen reisten von Taiwan ins Ausland.
Es gilt, eine ähnliche Situation wie vor 15 Jahren zu vermeiden, als das Land aufgrund seines Ausschlusses aus dem Netzwerk der WHO zu spät über die Ausbreitung des SARS-Erregers und mögliche Gegenmaßnahmen informiert wurde.

Nicht zuletzt durch diese Erfahrung hat Taiwan ein umfassendes Krankheitspräventionssystem eingeführt und beteiligt sich weltweit mit zahlreichen Ausbildungsworkshops aktiv am Kampf gegen Ebola, MERS, dem Dengue-Fieber und dem Zika-Virus. Seine intensive Beteiligung an der internationalen Gesundheitsfürsorge zeigt sich auch in zahlreichen Fällen wie dem der Vietnamesin Nguyen Thi Loan, die aufgrund eines angeborenen Lymphödems nach jahrelang erfolgloser Behandlung in Vietnam erfolgreich in einer Klinik in Taiwan therapiert wurde (nähere Informationen erhalten Sie unter: https://taiwanheute.tw/news.php?unit=118,119,120,121&post=132364 ).

Die Welt braucht Taiwan als Mitglied der WHO und Teilnehmer an der WHA ebenso, wie Taiwan die WHO benötigt. Durch eine Beteiligung an Aktivitäten wie der WHA könnte das Land seine Erfahrung in der Etablierung eines erfolgreichen Gesundheitssystems mit anderen Ländern teilen. Taiwan wiederum würden eine unverzügliche Berichterstattung und der zeitnahe Erhalt von Informationen auf Fachtagungen und im Zuge von Aktivitäten der WHO ermöglicht. So könnte die Vision der WHO von der Gesundheit als grundlegendem Menschenrecht gemeinsam verwirklicht werden
Taiwan ist in dieser Hinsicht bereit und in der Lage, seine Erfahrungen mit der WHO und anderen Nationen auszutauschen.

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