Der gebürtige Hamburger Werner Toelcke machte 1949 in Sachsen sein Abitur und studierte anschließend an der Weimarer Theaterhochschule. 1952 begann Toelcke seine Karriere als Schauspieler, die ihn u.a. an das Staatstheater Dresden, die Städtischen Bühnen in Magdeburg und Erfurt und an die Berliner Volksbühne führte, wo er bis 1962 spielte. Ab 1964 gehörte Werner Toelcke dem Schauspielensemble des DDR-Fernsehens an.
Doch nicht nur als Schauspieler, auch als Schriftsteller war Werner Toelcke überaus erfolgreich. Einer seiner größten Erfolge war der Krimi „Tote reden nicht“ im Jahr 1964. Erstmals tauchte hier der berühmte Privatdetektiv Weber auf, der auch in den meisten anderen Büchern und Filmen die Hauptrolle spielen sollte und der zumeist von Toelcke selbst verkörpert wurde.
1984 reiste Toelcke mit seiner Familie in die Bundesrepublik aus, wo er 1988 den Film „Die letzte Fahrt der San Diego“ für das ZDF schrieb. Werner Teolcke lebt in Oldendorf bei Itzehoe.