Der 1919 gegründete Volksbund ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, die Toten zu bergen und zu bestatten, ihre Gräber zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Heute hat der Volksbund etwa 450 000 aktive Mitglieder und Spender sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessenten. Mit ihren Beiträgen und Spenden sowie den Erträgen aus der Haus- und Straßensammlung, die einmal im Jahr stattfindet, finanziert der Volksbund zu fast 80 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.
Mit mehr als 9 000 ehrenamtlichen und 553 hauptamtlichen Mitarbeiter/innen kümmert sich der Volksbund heute um 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten in Europa und Nordafrika. Dort ruhen etwa 2,3 Millionen Kriegstote. Volksbundpräsident ist Reinhard Führer, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses a. D., Schirmherr der Organisation ist Bundespräsident Christian Wulff.
Mehr Informationen unter www.volksbund.de