Die Interessensgemeinschaft der Juragent Geschädigten, gegründet Mitte Mai 2009 in Berlin, hat nach vier Monaten bereits über 600 Mitglieder unter ihrem Dach vereint. Unser Ziel ist es, konzertiert und mit einer auf die Fonds II, III und IV individuell abgestimmten Strategie die offenen Forderungen der Anleger gegen die Juragent AG durchzusetzen.
Die Vereinsarbeit baut darauf auf, die Anlegergelder zu sichern und dann den Mitgliedern zugute kommen zu lassen und nicht lediglich durch Schadenersatzklagen einen möglichen Anspruch der Fondszeichner zu produzieren. Um die Chancen und eine entsprechende Prozesseffizienz zu erhöhen sind unserer Ansicht nach viele Recherchearbeiten und eine vernünftige Strategie unabdingbar. Genau diesen Zusatznutzen bietet unsere Vereinsarbeit. Wir sind durch unsere handelnden Personen, weit besser im Fall Juragent informiert, als das einer Anwaltskanzlei je möglich ist und bündeln die Interessen unserer Mitglieder im Vergleich zum individuellen Vorgehen jedes Einzelnen effizient.
Die Fachpresse interessiert sich sehr für die Arbeit des Vereins und bewertet diese Interessensvertretung positiv. Als erstes berichtete die Finanz-Fachpublikation fondstelegramm über unsere bisherigen Aktivitäten und räumte die „Verschwörungstheorie“ der Kanzlei Schindler & Boltze aus, die durch einen Angriff auf unser Vorstandsmitglied Hr. Krüger versuchte, Mandanten zu verunsichern und auf ihre Seite zu ziehen. Im Fondstelegramm, 12.08.09 heißt es: „Der verschwörungstheoretische Vorwurf an die Vereinsgründer verfängt jedoch nicht. Sebastian Krüger verheimlicht zumindest dem fondstelegramm gegenüber keineswegs, dass er für die Juragent AG bis 2008 Prozesse akquiriert und anschließend gemeinsam mit Ex-Vorstandsmitglied Anette Ehlers die JS Juraswiss Gesellschaft für Prozessfinanzierung und Unternehmensberatung mbH gegründet hat, vor allem um akquirierte Fälle auch nach dem Ausscheiden der beiden aus der Juragent AG betreuen zu können.…“.