Hintergrund: Louis Lewandowski war nicht nur Komponist, sondern auch Reformator des jüdischen Tempelgesangs. Während seines Studiums an der Berliner Akademie der Künste kam ihm der Gedanke, traditionelle jüdische Musik mit Elementen der klassischen Musik zu verbinden. Nach heftigem Widerstand seitens der Berliner Glaubensgemeinde, konnte er anfangen, seine Idee 1845 in die Tat umzusetzen. Durch Lewandowskis feierliche Orgelgesänge verwandelten sich jüdische Gottesdienste in ein musikalisches Happening. Festivaldirektor Nils Busch-Petersen widmet Lewandowski, seinem Mut und seiner Musik ein dreitägiges Spektakel.