Ob Krebspatienten auf eine Immuntherapie positiv ansprechen werden, lässt sich bereits vorgängig im Blut nachweisen. Forschende der Universität Zürich haben entsprechende Biomarker identifiziert. Patienten, bei denen die Therapie nicht wirkt, können frühzeitig mit anderen Methoden behandelt werden.
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Mit einer Immuntherapie kann bereits heute der schwarze Hautkrebs (Melanom) und der Lungen-krebs erfolgreich bekämpft werden. Dabei wird die normale Funktion des Immunsystems, das re-gelmässig alle Gewebe im Körper auf Krankheitserreger und St…
Die Universität Zürich und die Karls-Universität Prag gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die grössten Universitäten Tschechiens und der Schweiz stärken die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie den Austausch von Studentinnen und Studenten.
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Die dritte strategische Partnerschaft geht die Universität Zürich mit der ältesten Universität Mitteleuropas ein. In Prag haben Rektor Michael Hengartner und Tomas Zima, Rektor der Karls-Universität, am 19. Dezember 2017 den Vertrag unterzeichnet. Die Universität ist im Jahre 1348 gegründ…
Die Universitäten Zürich und Genf gehen die Herausforderung des digitalen Wandels gemeinsam an: Sie gehen eine strategische Partnerschaft ein, arbeiten bei der Digitalisierung verstärkt in Lehre und Forschung zusammen und unterstützen den Studierendenaustausch.
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Der digitale Wandel verändert die globale Gesellschaft tiefgreifend. Er wirkt sich auf unsere Arbeitsformen und Privatsphäre, den Datenschutz oder demokratische Prozess aus. Universitäten sind gefordert Lehre und Forschung an künftige Bedürfnisse anzupassen. Daher haben die Univer…
Biochemiker der UZH haben mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die detaillierte Architektur des Chloridkanals TMEM16A ermittelt. Dieses Protein gilt als aussichtsreiches Ziel, um wirksame Medikamente zur Behandlung der zystischen Fibrose zu entwickeln.
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Die zystische Fibrose ist eine schwere Erbkrankheit der Lunge, für die es bisher noch keine Heilung gibt. Die Ursache der Krankheit ist eine Fehlfunktion des Chloridkanals CFTR. Diese verhindert in bestimmten Körperzellen die Sekretion von Chlorid, was die Schleimschicht in der Lunge a…
Durch Autophagie bauen Zellen ihre eigenen Bestandteile ab und verwerten diese. UZH-Forschende zeigen nun, dass Autophagie in bestimmten Abwehrzellen dazu führt, dass das Immunsystem körpereigene Bestandteile des zentralen Nervensystems angreift. Dank den Erkenntnissen suchen die Wissenschaftler nach neuen Ansätzen, um Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose zu behandeln.
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Autophagie bezeichnet einen fundamentalen Recyclingprozess von Zellen – sowohl bei Hefepilzen, und Pflanzen wie auch bei Tieren und Menschen. Der Vorgang dient …
Zwei Wissenschaftler der Universität Zürich erhalten hoch dotierte Consolidator Grants: Der Europäische Forschungsrat vergibt die Fördermittel an Prof. Daniel Moeckli, der das Spannungsverhältnis von Volkssouveränität und Rechtsstaatlichkeit in der direkten Demokratie untersucht. Prof. Markus Seeger erforscht auf molekularer Ebene den Transport von Eisen in Tuberkuloseerregern.
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Mit den Consolidator Grants fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) talentierte Forschende, die über eine vielversprechende wissenschaftliche Erfolgsbilanz si…
Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.
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Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch …
Internetnutzerinnen und -nutzer in der Schweiz schätzen ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Netz mehrheitlich als gut ein. Auch den digitalen Überkonsum und das Gefühl, wichtigere Dinge durch die Internetnutzung zu versäumen, beurteilt die Mehrheit als unproblematisch. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich zur Internetnutzung in der Schweiz.
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Zeitung lesen, Ferienbilder posten oder Katzenvideos auf YouTube schauen: Verwenden kann man das Internet für viel…
Bis heute gelten der Borneo- und Sumatra-Orang-Utan als zwei getrennte Arten. Nun beschreiben UZH-Forschende mit einem internationalen Team eine neue Menschenaffenart, den Tapanuli-Orang-Utan. Er ist der am stärksten bedrohte Menschenaffe, nur noch rund 800 Tiere leben in den Hochlandwäldern im Norden Sumatras.
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Zwei indonesische Orang-Utan-Arten sind bis anhin beschrieben und offiziell anerkannt. Eine Art lebt auf der Insel Sumatra, sogenannt Pongo abelii. Die andere ist auf Borneo beheimatet, Pongo pygmeaeus. 1997 entdeckten Forscher de…
Previously only two species of orangutans were recognized – the Bornean and the Sumatran orangutan. Now, UZH researchers working with an international team have described a new great ape species, the Tapanuli orangutan. It is the great ape species at greatest risk of extinction, with only around 800 remaining individuals occuring in upland forest regions of North Sumatra.
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Two species of Indonesian orangutans had previously been officially described and recognized – the Pongo abelii, living on the island of Sumatra, and the Pongo pygmeaeu…
Wie kann eine fehlerhafte Genaktivität verhindert werden, die letztlich zu Krebs führen kann? Forscher der Universität Zürich haben einen Mechanismus identifiziert, wie Zellen die Regulation der genetischen Informationen durch epigenetische Modifikationen vererben. Diese Erkenntnisse bieten neue Ansatzmöglichkeiten für zukünftige Krebstherapien.
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Die DNA enthält den gesamten Bauplan eines Organismus. Aufgrund dieser Anleitung weiss jede Zelle, wie sie sich entwickeln und welche Aufgabe sie erfüllen muss. Während der gesamten Entwicklung m…
How can defective gene activity, which can ultimately lead to cancer, be avoided? Researchers at the University of Zurich have now identified a mechanism how cells pass on the regulation of genetic information through epigenetic modifications. These insights open the door to new approaches for future cancer treatments.
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DNA contains the blueprint of an entire organism. Based on the information in this blueprint, every cell knows what it must become and what function it must perform. Throughout the entire lifespan of an organism, the genet…
Interaktionen zwischen Arten spielen eine Schlüsselrolle für die Biodiversität. Ein Forscherteam mit UZH-Beteiligung zeigt erstmals, dass die Koevolution von Arten innerhalb komplexer Netzwerke nicht nur direkt durch ihre Partner, sondern auch indirekt durch weitere Arten beeinflusst wird. Dies verlangsamt die Anpassungsfähigkeit artenreicher Ökosysteme an sich verändernde Umweltbedingungen. Die raschen Klimaveränderungen dürften daher das Risiko des Artensterbens erhöhen.
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Wenn Lebewesen miteinander interagieren, entwickeln sie sich nich…
Interactions between species play a key role in shaping biodiversity. A team of researchers including members of UZH has now shown that the coevolution of species that are embedded in complex networks of interactions is not only influenced directly by their partners but also indirectly by other species. This slows down the ability of complex communities to adapt to environmental change. Rapid climate changes are therefore likely to increase species’ risk of becoming extinct.
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When species interact with each other, they do not evolve separ…
Verhaltensexperimente offenbaren: Frauen sind grosszügiger als Männer. Nun belegen UZH-Neuroökonomen, dass die Gehirne von Frauen und Männern soziales und egoistisches Verhalten unterschiedlich verarbeiten. Bei Frauen löst Grosszügigkeit ein stärkeres Belohnungssignal aus, während Männer bei egoistischem Verhalten mehr Belohnungsaktivität zeigen.
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Wenn Frauen einen Geldbetrag verteilen können, verhalten sie sich grosszügiger als Männer. Das belegen Verhaltensexperimente. Um dieses Verhalten besser zu verstehen, untersuchten UZH-Neuroökono…
Behavioral Experiments show that women are more generous than men. Now, researchers at the UZH have been able to demonstrate that female and male brains process prosocial and selfish behavior differently. For women, prosocial behavior triggers a stronger reward signal, while male reward systems respond more strongly to selfish behavior.
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Behavioral experiments have shown that when women share a sum of money more generously than men. To gain a more in-depth understanding of this behavior, neuroscientists from the Department of Economics lo…
Der einzigartige Darwin- oder Nasenfrosch wird wahrscheinlich durch einen Pilz ausgerottet. Wie Forscher der Universität Zürich in einem internationalen Forschungsprojekt belegen, sterben die Darwinfrösche langsam aus. Sie fordern nur dringend Rettungsmassnahmen.
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Darwins Nasenfrosch (Rhinoderma darwinii) ist die nächste Amphibienart, die aufgrund der globalen Chytridiomykose-Pandemie vor dem Aussterben steht. Die Amphibien, nur so gross wie ein Daumennagel, sind in den Wäldern Südargentiniens und Chiles heimisch und wurden von Charles Da…
Iconic species likely to be wiped-out by amphibian fungus, despite lack of obvious short-term evidence.
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The Darwin’s frog (Rhinoderma darwinii) is the latest amphibian species to face extinction due to the global chytridiomycosis pandemic, according to an international study published today in the journal Proceedings of the Royal Society of London B.
The study has found that Darwin’s frogs are infected with the fungal pathogen Batrachochytrium dendrobatidis (Bd), and despite an absence of obvious mortality researchers have noted popula…
Mithilfe einer Spezialkamera lassen UZH-Forschende Drohnen auch bei schlechten Lichtbedingungen und bei schnellen Manövern sicher fliegen. Dies eröffnet den Drohnenflügen neue Anwendungen – zum Beispiel bei der Suche nach Vermissten in der Dämmerung oder bei Morgengrauen.
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Um sicher fliegen zu können, müssen Drohnen immer ihre genaue Position kennen und sich orientieren können. Kommerzielle Drohnen nutzen dazu ein GPS-System – was besonders innerhalb von Gebäuden und in städtischen Gegenden nicht ganz zuverlässig ist. Ausserdem funktionie…
UZH researchers have taught drones how to fly using an eye-inspired camera, opening the door to them performing fast, agile maneuvers and flying in low-light environments. Possible applications could include supporting rescue teams with search missions at dusk or dawn.
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To fly safely, drones need to know their precise position and orientation in space at all times. While commercial drones solve this problem using GPS, this only works outdoors, and is not very reliable, especially in urban environments. Furthermore, the conventional camera…