1995 gründete Hans Küng in Tübingen die Stiftung Weltethos für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung. Möglich war dies durch den Unternehmer Graf K. K. von der Groeben, der das Buch „Projekt Weltethos“ mit Begeisterung gelesen hatte und sich dann entschloss, für die Unterstützung und Verbreitung der Weltethos-Idee eine namhafte Summe bereitzustellen. Die obersten Ziele der Stiftung sind die Vermittlung ethischer und interkultureller Kompetenz sowie Dialog, Zusammenarbeit und Frieden zwischen den Religionen und Kulturen. Um den Bewusstseinswandel im Ethos auf allen Ebenen der Gesellschaft und in allen Regionen der Erde voranzutreiben, führt die Stiftung Weltethos weltweit unterschiedlichste Projekte durch. Die Themenbereiche sind dabei vor allem Schule und Bildung, Wirtschaft, Politik, Recht, Religion und Kultur.