Die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
• ist eine landesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts mit einem Mandat gegenüber der allgemeinen Öffentlichkeit. Es ist keine religiöse oder weltanschauliche Einrichtung, sondern eine kulturelle Institution der Bildung, Sammlung und Forschung.
• ist ein Museum, das eine Dauerausstellung zur Geschichte der Neuen Synagoge unterhält und mit mehreren temporären Ausstellungen pro Jahr innovative Themen aufgreift, oft mit aktuellem Bezug.
• unterhält das bedeutendste Archiv zur deutsch-jüdischen Geschichte außerhalb von Israel und den USA.
• ist ein kulturelles Zentrum, das Buchlesungen, Vorträge und andere kulturelle Abende veranstaltet.
• ist Ort wissenschaftlicher Forschung mit über die Jahre hinweg bedeutenden Projekten und Publikationen zur deutsch-jüdischen und vor allem Berliner jüdischen Geschichte.
Die Zahl der Besucherinnen und Besucher des CJ betrug im Jahr 2016 ca. 100.000. Gemessen an seiner Besucherzahl ist das CJ damit nach dem Jüdischen Museum Berlin das zweitgrößte Museum zur jüdischen Geschichte und Kultur in Deutschland.
Doch mehr als das, ist es ein einzigartiger historischer Ort: 1866 eingeweiht, war die Neue Synagoge das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands. Gerade Berlin und die jüdische Geschichte sind auf vielfältige Weise miteinander untrennbar verbunden. Der prächtige Bau der Neuen Synagoge reflektierte das Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde, Teil der deutschen Gesellschaft zu sein sowie deutsche und jüdische Identität verbinden zu können. Die Neue Synagoge war und ist ein unvergleichbares Zeugnis und Symbol deutschen Judentums:
• als Manifestation des deutsch-jüdischen Liberalismus,
• als Zeugnis und Schauplatz der Verfolgung und Ermordung,
• als Ruinenlandschaft und
• schließlich als Ort des Wiederaufbaus, der Gedenkens und Erinnerns,
• aber auch als Ort neuen jüdischen Lebens.