1280 das erste Mal urkundlich erwähnt, ist die Staatliche Münze Berlin der älteste Produktionsbetrieb Berlins. 1701 lässt der Preußenkönig Friedrich I die einst Kurfürstliche Münze als Königliche Münze in Berlin neu erbauen. Seit der Neuordnung des Münzwesens 1750 durch Friedrich II besitzt die Münze Berlin das offizielle Münzzeichen A, eines der ältesten Markenzeichen überhaupt. Über die Jahrhunderte immer an der Spree gelegen, steigert die nun in Preußische Staatsmünze umbenannte Prägeanstalt gegen Ende des 19. Jahrhunderts ihre Produktion um ein vielfaches. 1990 wird aus dem VEB Münze der DDR die Staatliche Münze Berlin, die 20% der zu prägenden Bundesmünzen der Deutschen D-Mark produziert. Zur Einführung des Euro 2002 prägt die Staatliche Münze Berlin insgesamt 3,4 Milliarden Euros und Cents.
Heute beschäftigt die in aller Welt renommierte Berliner Münze rund 70 Mitarbeiter und prägt nach wie vor Euro- und Centmünzen, aber auch wertvolle Sonderprägungen für nationale und internationale Auftraggeber und hochwertige Medaillen.