Silvia de Leonardis durchlief eine klassische Schauspielausbildung in München, Konstanz und Zürich. Sie spielte u.a. am Stadttheater in Konstanz und im Theater an der Grenze in Kreuzlingen. Während ihrer Theaterzeit nahm sie an einem Workshop für Filmschauspiel (camera acting workshop) des Film- und Stuntproduktionsunternehmens Action Concept teil, bei dem sie sich für eine kleinere Rolle in der Fernsehserie Der Clown empfehlen konnte. Ab da folgten Auftritte in mehreren Folgen von Tatort, eine kleine Rolle bei Die Manns, und bei Küstenwache, bis man sie für komische Rollen entdeckte. Vor allem die Darstellung resoluter Zicken gelang ihr, so dass man sie im Kinofilm Großglocknerliebe und auch in Komödien wie Die Rosenheim-Cops einsetzte. Von 1999 bis 2006 arbeitete de Leonardis zudem auch als Filmcoach am Set u.a. mit dem mit Down-Syndrom geborenen Schauspieler Bobby Brederlow. Die beiden waren fünf Jahre lang ein erfolgreiches Team bei vielen Produktionen. Im Jahr 2005 arbeitete sie für die Telenovela Lotta in Love als Filmcoach für Janin Reinhardt. Seit 1999 arbeitet de Leonardis auch als private Schauspiellehrerin.
Seit 2014 arbeitet Silvia de Leonardis ihre Rollen mit Alex Cole Taylor, der 2017 zum 7. Mal hintereinander als bester Schauspiellehrer von Los Angeles ausgezeichnet wurde und der als Nachfolger die Schule von Sanford Meisner weiterführt. Sie erhielt 2017 das O-1 Visum für die USA und arbeitet seitdem auch in Amerika.
Silvia de Leonardis lebt in München, ist verheiratet und hat eine Tochter.