Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:shg@lungenemphysem-copd.de
Internet: www.lungenemphysem-copd.de
Über das Unternehmen
Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/un
Tipps zur Ernährung bei COPD
Rechtzeitig zum 4. Symposium Lunge am 7.5.2011 in Hattingen ist eine neue Patientenbroschüre „COPD und Ernährung“ fertig gestellt worden, die sich an Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD bzw. chronische Raucherbronchitis) richtet. Dabei handelt es sich um die mittlerweile siebte Patientenbroschüre, die von den Selbsthilfeorganisationen COPD-Deutschland e.V. und der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland herausgegeben wird. An den Ständen der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland (Stand 1) und de…
Die chronisch obstruktive, d.h. die Atemwege einengende Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem – im Englischen „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ (COPD) genannt – ist auch in Deutschland eine Volkskrankheit. Allerdings ist das Wissen über diese Erkrankung (Ursachen, Verlauf, Diagnose und Behandlung) sowohl bei den Patienten als auch bei den künftig eventuell Betroffenen nicht sehr groß. Hier tut also Aufklärung Not, daher wird alljährlich und mit großem Aufwand ein Symposium speziell zur Information von COPD-Patienten stattfinden, das v…
Bei Patienten mit Lungenkrankheiten tritt unter körperlicher Belastung rasch Atemnot auf. Die Folge ist häufig eine körperliche Schonung, die zur Abnahme der Kondition und der Leistungsfähigkeit von Herz-/Kreislauf und Muskulatur führt. Der Lungenkranke wird immer weniger mobil; seine Lebensqualität sinkt. Dies kann zu Depressionen führen und zu einer Verschlechterung der Leistungsfähigkeit wie auch der zugrunde liegenden Lungenerkrankung.
Ziele des Lungensports sind die Verbesserung und die Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Lun…
COPD: Was ist das?
COPD – diese vier Buchstaben stehen für eine Krankheit, an der nach einer großen Erhebung im Jahr 2007 mehr als 6 Millionen Deutsche im Alter über 40 Jahren leiden, also zirka 13% dieser Personengruppe. Die COPD (chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung der Lunge, die die Atemwege (Bronchien) und das Lungengewebe (Lungenbläschen) betrifft. Sie beginnt meist schleichend. Die charakteristischen Symptome (Husten, Auswurf, Atemnot bei Belastung) sind genauso unspezifisch wie …
Der 24 Stunden währende Tag des Menschen ist charakterisiert durch eine typische, sog. zirkadiane Rhythmik mit einem Wechsel zwischen Wach- und Schlafphase. Gerade der Nachtschlaf gilt allgemein als diejenige Phase, in der wir uns sowohl geistig wie auch körperlich von der Wachphase erholen können bzw. erholen sollten. Der Nachtschlaf ist charakterisiert durch eine rhythmische Abfolge verschiedener Schlafstadien.
Bei Patienten mit COPD und Lungenemphysem hat der Schlaf allerdings nicht immer nur eine ausruhende Wirkung und Funktion. Zum eine…
Compliance bedeutet die Fähigkeit von Arzt und Patient, optimal miteinander zu kommunizieren. Dadurch lassen sich die Therapietreue und die Therapieeffizienz deutlich erhöhen. Besonders bei chronischen Krankheiten bestimmt das Ausmaß der Compliance den Therapieerfolg. Denn eine hohe Compliance bedeutet eine geringere Sterblichkeit, eine verminderte Krankheitsschwere sowie sinkende Therapie- und Krankheitskosten.
Häufig scheint es um die Patienten-Compliance allerdings schlecht bestellt zu sein. Nur so lassen sich bei einer modernen Atemwegst…
Die schwere bis sehr schwere COPD ist meist mit einem ausgeprägten Lungenemphysem verknüpft. Das Lungenemphysem stellt eine nicht rückbildungsfähige Zerstörung des Alveolarraumes (d.h. der Lungenbläschen) dar und geht mit einer Lungenüberblähung einher, die die Belastbarkeit und die Lebensqualität der Patienten stark einschränkt.
Die Langzeitergebnisse der chirurgischen Lungenvolumenreduktion (englisch: lung volume reduction surgery, abgekürzt: LVRS) ergaben bei ausgewählten Patienten eine Verbesserung der Lebensqualität und einen Überlebens…
Obwohl es unstrittig ist, dass der Mensch ohne Sauerstoff nicht leben kann, ist es für viele Patienten mit Lungenerkrankungen schwierig zu akzeptieren, dass sie dauerhaft Sauerstoff benötigen. Die Gabe von Sauerstoff über mindestens 16 Stunden am Tag (besser 24 Stunden) ist seit Jahren etabliert; viele Studien belegen den Nutzen.
Sauerstoff wird aus der Luft durch die Atmung in die Lungen transportiert, in das Blut aufgenommen und vom Herzen über die Blutgefäße an die Organe gepumpt. Wenn allerdings zu wenig Sauerstoff zur Verfügung steht, m…
Behandlung bei COPD mit Blick in die Zukunft
Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei der COPD ist die Vermeidung des krankmachenden Auslösers. In der Regel heißt das, nicht mehr zu rauchen. Alle medikamentösen Ansätze wirken schlechter als ein Rauchstopp! Bronchialerweiternde Medikamente - die so genannten langwirksamen ß2-Mimetika, Tiotropiumbromid und Theophyllin - bilden die Basis der medikamentösen Langzeittherapie. Bei einer akuten Zunahme der Luftnot stehen so genannte kurzwirksame Medikamente zur Verfügung. Evtl. können die Medikam…
Die Inhalation von Medikamenten ist die bedeutendste Therapieform zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD und des Asthma bronchiale. Die Wirksamkeit der Medikamente wird aber nicht nur bestimmt von den Eigenschaften ihrer Substanz, sondern von der tatsächlich im Bronchialsystem deponierten Dosis. Diese ist entscheidend von der Art des verwendeten Inhalationssystems und dessen korrekter Anwendung abhängig.
Die unterschiedlichen, zur Verfügung stehenden Inhalationssysteme bieten einerseits die Möglichkeit, für jeden Pat…
COPD-Patienten wird empfohlen, bei ihrer Langzeittherapie unbedingt auch körperliches Training und Atemphysiotherapie im Rahmen einer Trainings- und Atemphysiotherapie zu integrieren. Eine erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen setzt aber auch voraus, dass die Betroffenen wissen warum, wie und wo.
Warum sind nicht-medikamentöse Maßnahmen ein unverzichtbarer Therapiebaustein?
Die COPD wird nicht mehr nur als lokalisierte Erkrankung der Lunge aufgefasst, sondern sie geht einher mit entzündlichen Veränderungen und deren Auswirkungen in anderen…
Die Lungentransplantation ist eine Therapiemöglichkeit für Patienten, bei denen nach Ausschöpfung der medikamentösen Behandlung die körperliche Belastbarkeit, die Lungenfunktion und die Lebensqualität eingeschränkt sind und die Lebenswartung weniger als 2-3 Jahre beträgt. Dabei gehören zu den häufigsten Indikationen zur Lungentransplantation bestimmte Formen der Lungenüberblähung (Lungenemphysem) sowie die Lungenversteifung (Lungenfibrose). Bei diesen Erkrankungen sind sowohl Einzel- als auch Doppellungentransplantationen möglich.
Die Alters…
Traditionell werden Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen hauptsächlich als Angebote der Medizin an den Patienten verstanden. Dieses Verständnis ist bei akuten, kurzfristigen Erkrankungen auch durchaus zutreffend. Völlig anders stellt sich die Situation bei chronischen Erkrankungen dar. Hier sind nicht nur vor allem die Ärzte gefordert – vielmehr kommen auch auf den Patienten dauerhafte und den Therapieerfolg teils wesentlich mitprägende Aufgaben und Pflichten zu. Dies gilt in besonderem Maße auch für das Krankheitsbild der COPD. Zahlreic…
Auch dieses Jahr wird wieder weltweit der COPD-Tag stattfinden. Mit diesem Tag wurde 2002 eine der wichtigsten öffentlichen Aufklärungskampagnen über die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und das Lungenemphysem weltweit ins Leben gerufen. Ein Zusammenschluss aus Medizinern, Gesundheitsorganisationen, Patientenvereinigungen und staatlichen Einrichtungen will mit dieser Initiative das Bewusstsein für die Erkrankung COPD in über 50 Ländern der Erde wecken und stärken.
Der Welt-COPD-Tag wurde im November 2002 von der “Global Initiati…
Am 06.11.2001 wurde die Selbsthilfegruppe (SHG) Lungenemphysem-COPD Deutschland von Jens Lingemann, selbst an COPD und Lungenemphysem erkrankt, in Hattingen/Ruhr gegründet.
Sind auch Sie einer der 8 Millionen Atemwegserkrankten in Deutschland? Wissen es möglicherweise gar nicht? COPD und/oder Lungenemphysem – ich doch nicht!
8 Mio. Deutsche leiden derzeit an chronischen Atemwegserkrankungen ohne es vielleicht richtig wahrzunehmen. Ständiger Husten, eingeschränkte Atmung, Atemnot bei Belastung und Auswurf werden oft auf die leichte Schulter …
Vertrauen und Verständnis sind Voraussetzung für Therapietreue
Therapieanweisungen vom Arzt werden nicht immer konsequent befolgt. Auch manche Patienten mit chronischen Atemwegserkrankun- gen wie z.B. einer COPD verhalten sich nicht immer zuverlässig. Dadurch nimmt allerdings die Erkrankung meist einen schlechteren Verlauf als bei therapietreuen Patienten und der Behandlungserfolg, der eigentlich möglich wäre, wird erheblich limitiert. Nun soll eine Online-Umfrage bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung wie chronisc…
Zum Neujahrsempfang am 12. Januar 1010 im Schloss Bellevue ist auch der Leiter und Initiator der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland eingeladen worden. Die Veranstaltung beginnt morgens um 10 Uhr mit einem Begrüßungsdefilee, bei dem die geladenen Bürger und Bürgerinnen in alphabetischer Reihenfolge am Bundespräsidenten Horst Köhler und seiner Frau feierlich vorbei schreiten, um die beiden persönlich zu begrüßen. Dabei wird von einem Fotografen des Bundespresseamtes ein Foto gemacht und die Begründung für die Einladung des gelade…
Den diesjährigen Welt COPD Tag nimmt die Organisation Lungenemphysem – COPD Deutschland erneut zum Anlaß, auf die mittlerweile als Volkskrankheiten geltende COPD und das Lungenemphysem hinzuweisen und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszustellen.
Auf dem am 03.10. stattgefundenen 3. Symposium Lunge in Hattingen/Ruhr hielt Herr Prof. Dr. Helmut Teschler, Ärztlicher Direktor der Ruhrlandklinik gGmbH am Universitätsklinikum Essen genau zu diesem Thema einen Vortrag, aus dem nachfolgend einige Auszüge veröffentlicht werden.
Die chronis…
Am 06.11.2001 wurde die Selbsthilfegruppe (SHG) Lungenemphysem-COPD Deutschland von Jens Lingemann, selbst an COPD und Lungenemphysem erkrankt, in Hattingen/Ruhr gegründet.
„Aus den anfänglich 5 Teilnehmern sind es heute, 8 Jahre später, annähernd 8000 Betroffene, Angehörige, Ärzte, Fachpersonal und Therapeuten geworden, die wir über unsere Mailingliste, den Newsletter und unsere 44 regional aktiven Selbsthilfegruppen erreichen.
Als ich die SHG heute vor 8 Jahren als reine Privatinitiative gründete, hätte ich niemals erwartet, dass dieses …
Symposium Lunge 2009 - "COPD und Lungenemphysem": Welches sind die entscheidenden Therapiesäulen?
Von der Prophylaxe bis zur operativen Behandlung
Samstag, 3. Oktober 2009
09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte – Gebläsehalle –
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen/Ruhr
Nach einem Jahr intensiver Vorbereitungen ist es nun soweit, am Samstag den 03. Oktober wird das 3. Symposium Lunge erneut in Hattingen an der Ruhr stattfinden.
Sowohl der Eintritt zur Veranstaltung als auch die umfassenden Gesundheitschecks, die im…