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LebKom e.V

LebKom e.V

Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen e.V. (LebKom) Scharnhorststraße 11 36037 Fulda Tel. 0661 / 64125 Fax: 0661 / 6790091

Über das Unternehmen

Der gemeinnützige Verein „Lebendige Kommunikation“ (LebKom) mit Sitz in Fulda hat seine Wurzeln in der Weltfrauenkonferenz von Nairobi von 1985 und engagiert sich seit über 30 Jahren für die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Mann und Frau. Ein Schwerpunkt hierbei ist das Fulda-Mosocho-Projekt, das 2002 auf Anregung kenianischer Frauen von der Fuldaer Professorin Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe ins Leben gerufen wurde und seitdem nachhaltig für den Schutz afrikanischer Mädchen vor Genitalverstümmelung (FGM) eintritt.
FGM gilt international als schwere Menschenrechtsverletzung und wird in 29 afrikanischen Staaten und einigen asiatischen Ländern ungeachtet der gesetzlichen Verbote praktiziert. Über 200 Millionen Frauen und Mädchen sind weltweit davon betroffen, so wie in Kenia, wo die Beschneidungsrate in der Region Mosocho, der Heimat der Kisii-Ethnie, bei 98 Prozent lag. Mithilfe von Wissenstransfer und Schulungseinheiten, basierend auf dem „Wert-zentrierten Ansatz“, konnte ein beeindruckender Bewusstseinswandel bewirkt werden. Beim Wert-Zentrierten Ansatz handelt es sich um eine wissenschaftliche Strategie, mit der auf Augenhöhe mit den teilnehmenden Männern und Frauen eine neue und vor allem gelebte Einstellung zur Gleichberechtigung der Geschlechter als individueller und gesellschaftlicher Mehrwert erarbeitet wird.
Dadurch blieben bislang weit über 30 000 Mädchen vor FGM und den daraus resultierenden lebenslangen Einschränkungen bewahrt und sind in ihren Familien nun sicher. Mittlerweile ist das Projekt auf die Nachbarregionen Marani und Kisii South ausgeweitet worden und auch die anderen acht Bezirke des Kisii Countys fragen wegen einer Zusammenarbeit nach.
Laut einer UNICEF-Studie aus dem Jahr 2010 zählt das Fulda-Mosocho-Projekt zu den fünf weltbesten Projekten auf diesem Gebiet. Als besondere Leistung hebt die Studie hervor, dass dem FMP gelungen ist, die Gewalt gegen Frauen in der Projektregion erheblich zu reduzieren und FGM durch einen flächendeckenden Wandel dort nachhaltig zu beenden.
Informationen unter www.fulda-mosocho-project.com .

Aktuelle Pressemitteilungen von LebKom e.V
Bild: Ganz Kisii County interessiert sich für Fulda-Mosocho-Projekt zum Schutz von Mädchen vor GenitalverstümmelungBild: Ganz Kisii County interessiert sich für Fulda-Mosocho-Projekt zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung
LebKom e.V

Ganz Kisii County interessiert sich für Fulda-Mosocho-Projekt zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung

Wenn das deutsch-kenianische Team des Fulda-Mosocho-Projekts in Schulen in der Projektregion in Kenia unterwegs ist, befasst es sich nicht mit Zahlen und Buchstaben, sondern mit Sorgen und Nöten von Eltern, die trotz gesetzlichem Verbot unter dem gesellschaftlichen Druck stehen, ihre Töchter beschneiden zu lassen. Während die UN seit Jahren dem Problem der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) hilflos gegenübersteht, hat sich innerhalb der Ethnie der Kisii in Kenia ein erstaunlicher Wandel vollzogen: Dort haben sich der Verein LebKom und das…
16.10.2019
Bild: „Frauenrechte in der europäisch-afrikanischen Entwicklungszusammenarbeit mehr berücksichtigen“Bild: „Frauenrechte in der europäisch-afrikanischen Entwicklungszusammenarbeit mehr berücksichtigen“
LebKom e.V

„Frauenrechte in der europäisch-afrikanischen Entwicklungszusammenarbeit mehr berücksichtigen“

Nach aktuellen Schätzungen der Vereinten Nationen (UN) sind 200 Millionen Frauen und Mädchen, vor allem in Afrika und Asien, von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) und ihren lebenslangen Folgen betroffen – das sind 200 Millionen schwere Menschenrechtsverletzungen, die Kindern angetan wurden. Der Verein „Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen“ (LebKom), der sich seit über 15 Jahren mit seinem Fulda-Mosocho-Projekt für ein Ende von FGM engagiert, möchte anlässlich des Welttags gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar …
07.02.2019
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