Friedhelm Krischer, geb. 1961 im Schatten der Krupp'schen Hochöfen in Duisburg-Rheinhausen, begann nach einer kaufmännischen Ausbildung das Fotografenhandwerk 1984 beim Obermeister der Fotografeninnung Joachim Mut. Das Mut'sche Motto: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Krischer beendete seine Ausbildung 1987 als Jahrgangsbester.
Nach einem kurzen Ausflug in die Filmbranche in Düsseldorf und Potsdam spezialisierte er sich danach auf sein hauptsächliches Interessengebiet: die Architektur- und Industriefotografie. 1994 machte er sich selbstständig und arbeitet deutschlandweit und international für Kunden aus den Bereichen Architektur, Projekt- und Stadtentwicklung, Laden- und Messebau und Objektgestaltung. Anfang 2007 eröffnete der Fotograf ein Studio für gewerbliche Fotografie in der Werhahnmühle am Innenhafen in Duisburg und erweiterte damit sein Portfolio in Richtung Allrounder. Neben seiner internationalen Auftragsfotografie für Architekten erstellt der Fotograf in freier Arbeit ein umfangreiches Bildarchiv mit zur Zeit über 2500 Fotoaufnahmen zur städtebaulichen Entwicklung am Innenhafen und in Duisburg.
Der Strukturwandel ist ein Leitmotiv in Krischers Arbeiten. Das professionelle Bildmaterial nutzen regelmäßig Redakteure und Firmen aus ganz Deutschland für Recherche, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Seit vielen Jahren begleitet Friedhelm Krischer mit seiner Kamera den Strukturwandel des Innenhafens. Seine Fotoimpressionen prägen charakteristisch die visuelle Kommunikation dieses Teils Duisburgs. Sie vermitteln eine positive Sichtweise des revitalisierten Stadtquartiers mit seiner historischen Speicherzeile und den modernen Neubauten renommierter Architekten.
Aber nicht nur die lokale, sondern auch die globale Welt ist für Friedhelm Krischer ein Thema. Regelmäßige Fotoreisen u.a. in die Metropolen Los Angeles und New York erweitern seinen Horizont. Auszüge dieser freien Arbeiten zeigt der Fotograf regelmäßig in Ausstellungen und Kalenderprojekten. Die eindrucksvoll ästhetisierend abgelichteten Motive erinnern an die Ambitionen alter Landschaftsmaler wie Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto (so ein Pressekritiker zur letzten Ausstellung mit Innenhafen-Impressionen). "Es ist nur ein kurzes Aufleuchten, eine IMPRESSION!" In freier Arbeit entstehen sukzessiv verschiedene künstlerische Fotoprojekte, welche den Innenhafen in Duisburg, seine Umgebung und weitere Themen zum Inhalt haben. Die meisten Projekte setzen sich ästhetisierend mit der selbstgestellten Aufgabe auseinander und knüpfen in ihrer oft malerischen Wirkung an die alten Meister der klassischen Landschaftsmalerei an.