openPR Recherche & Suche
Pressearchiv

Kreismülldeponie

Kreismülldeponie


Über das Unternehmen

Peter Birkel engagierte sich bereits Anfang der 1990-er Jahre als Vorsitzender der Bürgergemeinschaft e. V. für den Trinkwasserschutz rund um die Kreismülldeponie Neunkirchen a. Sand. Herr Birkel versucht die endgültige Schließung der Deponie zu erreichen; dies gelang ihm jedoch nicht 100%-ig. Bis heute wurde diese Deponie als Landkreis-Wertstoff weiterbetrieben und ist noch immer eine der wenigen vorgehaltenen Deponien in der Metropol-Region Nürnberg.
Anfang der 2000er Jahre wurde aber die Deponie für viele Millionen "saniert", dabei wurde jedoch immer wieder verdrängt bzw. ignoriert, dass die gesamte Altdeponie im Grundwasser steht und dieses bis heute belastet wird.
Einige Jahre später wurde der Bürgerverein aufgelöst, da die Altdeponie komplett durch eine "Oberflächen"-Abdichtung saniert wurde, der neue sogenannte Anpassungsbereich (damals) hohen technischen Anforderungen gerecht wurde und durch den sogenannten "Nürnberg-Vertrag" der gesamte Müll des Landkreises Nürnberger Land durch die Stadt Nürnberg verbrannt wurde.
Jetzt ist die Nürnberger Deponie Süd vollständig verfüllt und der Landkreis muss vertragsgemäß den gesamten nichtbrennbaren Müll der Stadt Nürnberg und der Umgebung ablagern.
Vor einigen Jahren wurde bereits der Wertstoffhof umfangreich und durch erheblich Baumaßnahmen auf diese neue Aufgabe vorbereitet. Jetzt wurde auch kürzlich der sog. Anpassungsbereich überprüft und technisch (teilweise!) angepasst.
Eine Trinkwassergefährdung wird erneut und vehement ausgeschlossen, obwohl die Brunnen von Neunkirchen, und teilweise die der Stadt Lauf, in unmittelbarer Nähe der Deponie liegen.
Aus diesem Grund beschäftigt sich Birkel, diesmal als Einzelperson, erneut mit dem thema trinkwasserschutz und will deshalb die erneute Ablagerung verhindern. Zumindest müssen die Planungen öffentlich ausgelegt werden (Plangenehmigungsverfahren) und die Bürger Neunkirchens, sowie die Gemeindevertreter offiziel informiert werden. Eine öffentliche Auslegung der Unterlagen, und damit ein Plangenehmigungsverfahren für den Anpassungsbereich, ist das Mindeste was Birkel erreichen will.
Ablagerungen dürfen erst erfolgen, wenn eine Trinkwassergefährdung ausgeschlossen werden kann und der Nachweis erbracht ist, dass der anpassungsbereich tatsächlich den heute gültigen Anforderungen an die TASI entspricht.

Aktuelle Pressemitteilungen von Kreismülldeponie
Schläft der Gemeinderat Neunkirchen's noch immer?
Kreismülldeponie

Schläft der Gemeinderat Neunkirchen's noch immer?

Die Gemeinderäte diskutieren noch immer hinter verschlossenen Türen -oder vielleicht gar nicht mehr- kann doch dadurch jegliche öffentliche Beteiligung vermieden werden. Ähnlich verhalten sich die Zuständigen der Regierung von Mittelfranken und des Landkreises Nürnberger Land. Wurde und wird doch ohne öffentliche Beteiligung beschlossen, dass eine weitere Genehmigung nicht nötig ist, da es sich um die erneuten Ablagerungen durch die Stadt Nürnberg um keine „wesentliche“ Änderung handeln würde. So muss die erneute Verfüllung, sowie die fragw…
14.12.2025
Bild: Deponie-Protest erwacht im Jahre 2025 erneut
Kreismülldeponie

Deponie-Protest erwacht im Jahre 2025 erneut

Die neuesten Erkenntnisse betreffend der Maßnahmen zur Vorbereitung und erneuten Verlängerung der Kreismülldeponie in Neunkirchen sind die Ertüchtigung der Kassette 2 des sog. Anpassungsbereiches, die Modernisierung des Wertstoffhofes und der Deponiegas-Behandlungsanlage. Die Kassette 1 wurde bereits vor Jahren verfüllt; die Kassette 2 war seitdem schutzlos dem Wetter (Hitze und Kälte, sowie den Witterungen) ausgesetzt. In diesem Zusammenhang wurden der Neunkirchner Bürgermeister Fankhänel mehrfach und Herr Martin (Jurist der Regierung von M…
25.05.2025
Bild: Belastet die Mülldeponie in Zukunft doch das Trinkwasser?
Kreismülldeponie

Belastet die Mülldeponie in Zukunft doch das Trinkwasser?

Belastet die Mülldeponie in Zukunft doch das Trinkwasser? So stand es fast auf den Tag genau 30 Jahren später am 6.3.2025 in der Pegnitz Zeitung. Das ist bemerkenswert, da der Landkreis Nürnberg Land aktuell abschließende Vorbereitungen trifft, um erneut Müll, nämlich diesmal von der Stadt Nürnberg, auf der Deponie Neunkirchen abzulagern. Auf verantwortungslose Weise haben die Kreisräte, auf Empfehlung der Landkreis-Verwaltung, beschlossen, dass wieder Müll in Neunkirchen abgelagert wird. Von den damaligen Beteuerungen und Zusicherungen an d…
24.05.2025
1
Sie lesen gerade: Kreismülldeponie Presse – Pressemitteilung