Das Kloster Chorin: ein beeindruckendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik und eine der bedeutendsten Klosteranlagen Brandenburgs.
Das Kloster Chorin ist seit seiner Gründung 1272/73 ein wegweisendes Bauwerk. Die Zisterzienser hatten zuvor mit einem Klosterbau am Parsteiner See begonnen. Rund 15 Jahre später stoppte man den Bau und verlegte, aus bisher noch nicht geklärten Gründen, das Kloster an den heutigen Standort. Als Hauskloster der askanischen Landesherren der Mark Brandenburg hatte der gotische Bau bis zum Erlöschen der Adelslinie 1319 einen bedeutenden Einfluss auf die Region. Bis zur Auflösung des Klosters im Rahmen des Aufbaus der reformatorischen Landeskirche 1542 unter Kurfürst Joachim II. lebten und beteten die Zisterziensermönche viele Jahre in diesen Mauern.