Hintergrund
Im September 2011 feierte die Klinger-Villa, Elternhaus und Wirkungsstätte des weltbekannten Malers, Grafikers und Bildhauers Max Klinger (1857–1920), ihre Wiedergeburt. Die nach historischem Vorbild sanierte Villa in der Karl-Heine-Straße 2 ist der Sitz des neu gegründeten Klinger Forums e. V. „Wir möchten die Klinger-Villa wieder zu dem machen, was sie einmal war: einem Ort für Begegnung, Austausch und Inspiration, einem neuen Anziehungspunkt für die breite Öffentlichkeit und die Kunstszene, einem Kulturdenkmal mit überregionaler Bedeutung“, sagt Jörg Zochert vom Klinger Forum e.V. Künftig öffnet das Gründerzeitschmuckstück seine historischen Pforten für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen aller Art.
Ermöglicht hat die Instandsetzung das Leipziger Immobilienunternehmen KSW GmbH, das das Objekt mit Park kurz vor dem völligen Verfall kaufte und nach historischem Vorbild denkmalgerecht sanierte. „Als Leipziger Unternehmen sind wir sehr stolz, dass die bedeutsame Klinger-Villa nun wieder in neuem Glanz erstrahlt“, sagt Holger Krimmling, Prokurist der KSW GmbH.