Peter Jamin, Jahrgang 1951, arbeitet als Publizist und Schriftsteller und lebt in Düsseldorf. Er ist mehr als 40 Jahre als Journalist tätig; 15 Jahre davon als Redakteur und stellvertretender Redaktionsleiter in Redaktionen der WAZ-Gruppe. Der Autor veröffentlichte neben Artikeln und Kolumnen (in Zeitungen, Magazinen, Illustrierten, Internet) auch Fernsehreihen und -dokumentationen und publizierte mehr als 30 Bücher.
In einer Reihe von Büchern befasste sich der Autor mit Aspekten des Themas "Gewalt". In acht Sachbüchern (u.a. "Hilflos – Gewalt gegen Kinder", Lübbe-Verlag) beschäftigte er sich mit der Situation von Opfern in unserer Gesellschaft. Das Sachbuch "Opfer das Leben nach dem Überleben" schrieb er mit Unterstützung des "Weissen Rings"; das Buch ist die einzige Bestandsaufnahme der Opfer-Situation in Deutschland.
Jamin ist Autor/Regisseur von TV-Dokumentationen (u.a. "Der Engel von Mogadischu", Fernsehfilm über die Opfer des Terrorismus, WDR u.a.). Er entwickelte und betreute u.a. fünf Jahre lang die TV-Reihe "WDR-Vermisst". Mit seiner TV-Dokumentation "Vermisst – Über Menschen, die verschwinden und jene, die sie suchen" und dem Bericht "Warten auf ein Lebenszeichen – Das Schlimmste ist die Ungewissheit" in der Wochenzeitung "Die Zeit" machte Jamin im April 1992 das Thema "Vermisste Menschen" in Deutschland bekannt und löste eine Welle der Medienberichterstattung aus. Erstmals berichteten Deutschlands Medien über die großen Probleme, die mit dem Verschwinden von Menschen für die Angehörigen verbunden sind.
Zum Thema "Vermisste Menschen" schrieb er zwei Sachbücher. Über die jüngste Veröffentlichung "Vermisst – und manchmal Mord" (2007, Verlag Deutsche Polizeiliteratur) schrieb der Berliner Kriminaldirektor Dipl.-Vww. Jörg-Michael Klös im Fachmagazin "Kriminalistik – Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis: "... mit erkennbar herausragendem Fachwissen, dem nötigen Einfühlungsvermögen sowie der erforderlichen Standhaftigkeit zur Untermauerung berechtigter Forderungen in Richtung Gesellschaft, Polizei und besonders Politik, durchaus aber auch aufklärend, Chancen und Grenzen für Betroffene aufzeigend, gelingt mit diesem Werk der Versuch einer möglichst umfassenden Themenbehandlung (...) Eigentlich sollten das Buch alle lesen, die jemals von derartigen Sachverhalten betroffen sein könnten (...) Jeder Polizeibeamte sollte den Inhalt dieses Buches kennen."