Der Verein Jakobs-Haus g.e.V, der im September 2011 gegründet wurde, versteht sich selbst als Teil des öffentlichen Lebens dieser Stadt und setzt sich besonders für die Rechte von behinderten Kindern und Jugendlichen ein. Es ist unser Anspruch, diesen Menschen eine Herberge, ein Zuhause zu bieten, sie zu integrieren und ihnen Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung und Erweiterung ihrer Lebensqualität zu bieten, denn niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Deshalb stehen diese Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Wünschen, Bedürfnissen und unterschiedlichen Lebensentwürfen im Fokus unseres Handelns, wobei Akzeptanz, gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander bilden. Respekt und Toleranz gegenüber diesen Menschen und ihren kulturellen und religiösen Vorstellungen sind wesentliche Grundvoraussetzungen unserer Arbeit.
Wer sind wir und was wollen wir?
Auf Grund unserer Arbeit als Familien und Einzelfallhelfer wissen wir, wie schwierig eine Kurzzeitunterbringung für geistig- und körperlich behinderte Menschen in Berlin und Brandenburg derzeit noch ist. Ziel ist es, den jungen Menschen einen adäquaten Lebensrahmen zu bieten. Dazu gehören auch pädagogisch- therapeutische Förderprozesse, um die Handlungskompetenzen der jungen Menschen zu erweitern.
Langfristig wollen wir ein Haus einrichten, in dem dieses Ziel realisiert werden sollen.
Über unsere Arbeit wollen wir die Öffentlichkeit informieren, den Dialog über die Probleme behinderter Menschen fördern und somit auch die Basis des Vereins erweitern. Dazu engagieren wir uns in Organisationen, Projekten und Arbeitskreisen speziell zu dieser Problematik. Wichtig dabei ist uns verstärkte Kommunikation und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen in der Stadt Transparenz und Verbindlichkeit gegenüber unseren Kooperationspartnern sind uns wichtig und bilden die Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Unser Ziel ist die Stärkung der Selbstverwirklichung behinderter junger Menschen, die Förderung ihrer Selbständigkeit und das Erreichen größtmöglicher Autonomie.