(openPR) „Meine Tochter Marie ist jetzt 21 Jahre alt. Sie kann nicht richtig sprechen, nicht allein zur Toilette gehen und würde ich sie Einkaufen schicken, ginge sie wahrscheinlich verloren. Marie wird nie alleine wohnen können. Sie braucht Pflege, Aufmerksamkeit und Zuwendung rund um die Uhr. Zeit für mich selbst bleibt da kaum. Obwohl ich meine Tochter über alles liebe, bringt sie mich oft an meine Grenzen. Es gibt Zeiten, da fühle ich mich als alleinerziehende Mutter einfach nur hilflos und überfordert. Wie gerne würde ich einfach mal einen Pausenknopf drücken.“
Diesen Pausenknopf wird es mit Ihrer Unterstützung geben: Das Jakobs-Haus will geistig- und körperlich beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen eine Kurzzeitunterbringung ermöglichen, um deren Eltern zu entlasten und beratend zur Seite zu stehen.
Besonders in Krisensituationen sind wir da: Viele Eltern befinden sich seit Jahren in einer verzweifelten Lage, da sie in bestimmtem Situationen (Urlaub, Krankenhausaufenthalt, Todesfall) keine Möglichkeit haben, ihre Kinder unterzubringen. Für solche und ähnliche Fälle existiert bisher KEINE angemessene Einrichtung, obwohl sie dringend gebraucht wird. Und um dies zu verwirklichen, brauchen wir Ihre Hilfe. Wenn auch nur zur kurzfristigen Unterbringung gedacht, wollen wir für die Kinder und Jugendlichen ein Haus schaffen, das einem Zuhause entspricht und all ihren körperlichen, geistigen sowie seelischen Bedürfnissen gerecht wird. Mit Ihrer Spende, wobei sowohl Geld- als auch Sachspenden willkommen sind, haben SIE die Möglichkeit, den Aufbau und die Realisierung dieses Hauses von Anfang an zu begleiten. Natürlich sind Sie auch herzlich dazu eingeladen, uns als Fördermitglieder zu unterstützen.
Sie erreichen uns über die Webseite:
www.jakobs-haus.de
Jakobs –HAUS- g.e.V.
Kurzebracker Weg 1
13503 Berlin
030 4363859
0171 8792492
www.jakobs-haus.de

Über das Unternehmen
Der Verein Jakobs-Haus g.e.V, der im September 2011 gegründet wurde, versteht sich selbst als Teil des öffentlichen Lebens dieser Stadt und setzt sich besonders für die Rechte von behinderten Kindern und Jugendlichen ein. Es ist unser Anspruch, diesen Menschen eine Herberge, ein Zuhause zu bieten, sie zu integrieren und ihnen Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung und Erweiterung ihrer Lebensqualität zu bieten, denn niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Deshalb stehen diese Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Wünschen, Bedürfnissen und unterschiedlichen Lebensentwürfen im Fokus unseres Handelns, wobei Akzeptanz, gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander bilden. Respekt und Toleranz gegenüber diesen Menschen und ihren kulturellen und religiösen Vorstellungen sind wesentliche Grundvoraussetzungen unserer Arbeit.
Wer sind wir und was wollen wir?
Auf Grund unserer Arbeit als Familien und Einzelfallhelfer wissen wir, wie schwierig eine Kurzzeitunterbringung für geistig- und körperlich behinderte Menschen in Berlin und Brandenburg derzeit noch ist. Ziel ist es, den jungen Menschen einen adäquaten Lebensrahmen zu bieten. Dazu gehören auch pädagogisch- therapeutische Förderprozesse, um die Handlungskompetenzen der jungen Menschen zu erweitern.
Langfristig wollen wir ein Haus einrichten, in dem dieses Ziel realisiert werden sollen.
Über unsere Arbeit wollen wir die Öffentlichkeit informieren, den Dialog über die Probleme behinderter Menschen fördern und somit auch die Basis des Vereins erweitern. Dazu engagieren wir uns in Organisationen, Projekten und Arbeitskreisen speziell zu dieser Problematik. Wichtig dabei ist uns verstärkte Kommunikation und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen in der Stadt Transparenz und Verbindlichkeit gegenüber unseren Kooperationspartnern sind uns wichtig und bilden die Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Unser Ziel ist die Stärkung der Selbstverwirklichung behinderter junger Menschen, die Förderung ihrer Selbständigkeit und das Erreichen größtmöglicher Autonomie.