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Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Institut für Weltwirtschaft (IfW) / Mathias Rauck

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Aktuelle Pressemitteilungen von Institut für Weltwirtschaft (IfW)
Volle Kassen, wenig Spielräume
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Volle Kassen, wenig Spielräume

Die Überschüsse des Bundes sind vorübergehenden Effekten wie Niedrigzinsen und guter Konjunktur geschuldet. Sie sollten nicht durch Steuersenkungen oder höhere Aufwendungen verausgabt, sondern für schlechtere Zeiten angespart werden. Parteien planen aber weiter mit sprudelnden Einnahmen und belasten damit auch kommende Generationen. --- Die Parteiprogramme der in Sondierungsgesprächen befindlichen Parteien CDU/CSU und SPD nehmen nur unzureichend in Betracht, dass sich die aktuell sehr gute Haushaltslage des Bundes mittel- bis langfristig wie…
21.12.2017
Höhere Spenden dank Nudging
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Höhere Spenden dank Nudging

In einem Experiment am Kieler Hauptbahnhof wiesen Forscher des IfW nach: Menschen spenden bereitwilliger, wenn ihnen bewusst vor Augen geführt wird, dass die Spendenbereitschaft in Deutschland höher ist, als von ihnen angenom-men. Erkenntnisse, die auf die Energieeinsparung, die Altersvorsorge oder die Wahlbeteiligung übertragbar sein können. --- Menschen passen ihr Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Normverhalten einer sozialen Gruppe, der sie sich zugehörig fühlen, an. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Verhaltensanpassung steigt…
19.12.2017
Russlandsanktionen schaden beiden Seiten
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Russlandsanktionen schaden beiden Seiten

Die Sanktionen gegen die Russische Föderation haben auch für die sanktionierenden Länder massive negative Folgen. Insbesondere die EU und hier Deutschland sind durch deutliche Handelsverluste betroffen. Der Exportrückgang betrifft vor allem Produkte, die nicht unter das russische Embargo fallen. --- Die Sanktionen gegen die Russische Föderation durch insgesamt 37 Länder, darunter alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und die Vereinigten Staaten, haben zu hohen finanziellen Einbußen auf beiden Seiten geführt. Nach Berechnungen von Julia…
14.12.2017
Deutsche Wirtschaft unter Volldampf
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Deutsche Wirtschaft unter Volldampf

Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland ist ungebremst und nochmals stärker als bislang erwartet. Die Konjunkturforscher des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) heben ihre Prognose für die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf 2,3 Prozent in diesem Jahr und 2,5 Prozent im nächsten Jahr an. Die Verzögerung in der Regierungsbildung auf Bundesebene stellt kein entscheidendes Konjunkturrisiko dar, die hohen Überschüsse in den öffentlichen Kassen hingegen schon. --- Die deutsche Wirtschaft hat einen nachhaltigen Wachstumspfad verlass…
14.12.2017
Rücklagen der BA bald bei über 20 Mrd. €
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Rücklagen der BA bald bei über 20 Mrd. €

Die Bundesagentur für Arbeit kann in diesem und im kommenden Jahr jeweils einen Überschuss von gut 6 Mrd. Euro erwarten, weit mehr als im Haushaltsplan veranschlagt. Ihre Rücklagen würden damit bis Ende nächsten Jahres auf fast 24 Mrd. Euro steigen. Sie sollte daher ihren Beitragssatz auf 2,5 Prozent senken, fordert der Kieler Finanzwissenschaftler Alfred Boss. --- Die gute Lage am Arbeitsmarkt spült der Bundesagentur für Arbeit (BA) enorm hohe Überschüsse in die Kasse. Nach Berechnungen des Kieler Finanzwissenschaftlers Alfred Boss dürften …
04.12.2017
Politik gegen hohen Leistungsbilanzüberschuss praktisch machtlos
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Politik gegen hohen Leistungsbilanzüberschuss praktisch machtlos

Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss bleibt auf absehbare Zeit sehr hoch. Die deutsche Politik kann dem kaum entgegenwirken. Einzelne Maßnahmen, die Deutschlands Leistungsbilanzsaldo reduzieren würden, können aufgrund von politischen oder technischen Hemmnissen kaum im nötigen Umfang durchgeführt werden. --- Um den deutschen Leitungsbilanzsaldo nachhaltig zu reduzieren und von heute rund 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) unter die von der Europäischen Kommission geforderte Marke von 6 Prozent zu bringen, hat die heimische Politik k…
27.11.2017
Produktivität in Deutschland: Kein Grund für Pessimismus
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Produktivität in Deutschland: Kein Grund für Pessimismus

Das über einen längeren Zeitraum rückläufige Wachstum der Arbeitsproduktivität in Deutschland ist durch die Abfolge mehrerer, jeweils temporär wirksamer Faktoren erklärbar und nicht als Ergebnis eines dauerhaften Trends zu sehen. Zu diesem Befund kommt ein jetzt veröffentlichtes Gutachten des IfW Kiel im Auftrag von Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium. Darin werden für den Zeitraum seit der Wiedervereinigung fünf Hauptgründe ausgemacht, die den Produktivitätsfortschritt in verschiedenen Phasen gedämpft haben. --- Die Arbeitsproduk…
23.11.2017
Familiennachzug: Zahlen sind überschaubar
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Familiennachzug: Zahlen sind überschaubar

Das harte Ringen der an den Sondierungsgesprächen beteiligten Parteien um eine Begrenzung des Familiennachzugs bei Flüchtlingen, die subsidiär schutzbedürftig sind, ist nach Ansicht von Migrationsforschern in der Sache nicht begründbar. Vielmehr sei zu vermuten, dass CDU/CSU und FDP mit ihrer restriktiven Haltung dem Erfolg der AfD Tribut zollen. --- Wäre Flüchtlingen unter subsidiärem Schutz der Familiennachzug erlaubt, würden insgesamt nur 50.000 bis 60.000 Menschen mehr nach Deutschland kommen und das über einen längeren Zeitraum. Verglic…
22.11.2017
Terminankündigung Konjunktur
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Terminankündigung Konjunktur

Nächster Konjunkturtermin des IfW --- Sehr geehrte Damen und Herren, der nächste Konjunkturtermin des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ist: 14. Dezember 2017, 11 Uhr: Konjunkturprognose im Winter für Deutschland und die Welt Fachlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Stefan Kooths Leiter Prognosezentrum IfW T +49 431 8814-579 stefan.kooths@ifw-kiel.de Medienansprechpartner: Mathias Rauck T +49 431 8814-411 mathias.rauck@ifw-kiel.de Institut für Weltwirtschaft Kiel Institute for the World Economy Kiellinie 66 | 24105 Kiel, Germany www.if…
03.11.2017
Förderung Elektromobilität: Der Weg des geringsten Widerstandes
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Förderung Elektromobilität: Der Weg des geringsten Widerstandes

Auf der Agenda einer neuen Bundesregierung sollte der Einsatz technologie-neutraler, effizienter Klimaschutzinstrumente ganz oben stehen und nicht die pauschale Förderung von Elektromobilität. Denn wie groß deren Rolle für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors tatsächlich ist und sein sollte, ist beim derzeitigen Stand der Technik nicht abzuschätzen. --- Als Reaktion auf den Dieselskandal und steigende Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor wird der Ruf nach der Elektromobilität lauter, begleitet von der Diskussion, ob Deutschland oder …
27.10.2017
Spanien und Katalonien: Gemeinsam stärker
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Spanien und Katalonien: Gemeinsam stärker

Der Konflikt um den zukünftigen Status Kataloniens droht die wirtschaftliche Erholung in Spanien zu gefährden. Aber auch das wirtschaftsstarke Katalonien profitiert von den Verflechtungen mit anderen Regionen Spaniens und vom freien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt. Eine einseitige Unabhängigkeit würde diese wichtigen Bande zerschneiden. --- Die politische Auseinandersetzung über den zukünftigen Status Kataloniens weckt die Befürchtung, dass davon die wirtschaftliche Entwicklung in Spanien nicht unberührt bleibt. In den vergangenen Jahren…
29.09.2017
Wie Globalisierung und Digitalisierung die Bundestagswahl beeinflussen
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Wie Globalisierung und Digitalisierung die Bundestagswahl beeinflussen

Globalisierung und Digitalisierung treiben nicht nur die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen, sie beeinflussen auch das Wahlverhalten. In einer Reihe von Studien haben Forscher des IfW den Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung auf Wahlen in Deutschland untersucht. Sie wirken sich vor allem auf die Wahlbeteiligung und auf die Unterstützung rechts-nationalistischer Parteien aus. --- Die weltweite Vernetzung on- und offline hat einen deutlichen Einfluss auf das Wahlverhalten in Deutschland. Die heimische Politik trägt dem aber nu…
22.09.2017
Wahlprogramme: Fehlende Konzepte in der Flüchtlingspolitik
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Wahlprogramme: Fehlende Konzepte in der Flüchtlingspolitik

In den Wahlprogrammen der Parteien fehlt es an Konzepten zu Asyl und Migration – sowie an einem ehrlichen Umgang mit den Wählerinnen und Wählern. Denn die Wahlprogramme der Parteien vermitteln weder die Realität der aktuellen Flüchtlingspolitik noch die Komplexität der globalen Herausforderung. Die Frage, wie eine zeitgemäße Asyl- und Migrationspolitik gestaltet werden müsste, wird nicht beantwortet. --- Die Aussagen der vermutlich im nächsten Bundestag vertretenen Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke und der AfD zur Flüchtling…
21.09.2017
Italiens Wachstumsschwäche wird zum Problem
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Italiens Wachstumsschwäche wird zum Problem

Italiens Wirtschaftskraft stagniert. Das liegt vor allem an verkrusteten Arbeitsmarktstrukturen, die sich auch durch jüngste Reformen noch nicht entscheidend geändert haben, so Forscherinnen und Forscher des IfW. Gelingt es Italien nicht, mehr und besser bezahlte Stellen insbesondere auch für Jugendliche zu schaffen und zur Wirtschaftskraft Europas aufzuschließen, ist der hohe italienische Schuldenberg langfristig nicht tragfähig. --- Die schwelende Krise Italiens spiegelt sich insbesondere auf dem Arbeitsmarkt wider, der von Massenarbeitslo…
18.09.2017
Italy’s Weak Growth Is Becoming a Serious Problem
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Italy’s Weak Growth Is Becoming a Serious Problem

The Italian economy is stagnating, mainly as a result of outdated labor market structures that have remained largely unaffected by recent reforms—as a new report by researchers of the Kiel Institute for the World Economy (IfW) reveals. If Italy fails to create more and better paying jobs, especially for young people, and is unable to catch up with the rest of the European economies, the country’s enormous debt will become unsustainable long term. --- The simmering crisis in Italy is reflected most starkly in the country’s labor market, which…
18.09.2017
Wahlprogramme: Kernproblem der EU bleibt ungelöst
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Wahlprogramme: Kernproblem der EU bleibt ungelöst

In den Wahlprogrammen der Parteien fehlt es an Ideen für ein starkes und geeintes Europa. Fast alle koalitionsrelevanten Parteien setzen darauf, der EU weitere Kompetenzen zu übertragen. Es ist aber zweifelhaft, dass darüber in der EU 27 ein Konsens hergestellt werden kann. Die Parteien nehmen unter diesen Bedingungen mehr oder weniger explizit ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten in Kauf, um in wichtigen Bereichen wie einer gemeinsamen Einwanderungspolitik, einer europäischen Armee oder einer Sozialunion voranzukommen. Das geht aus…
13.09.2017
Parteien wenden sich zunehmend vom Freihandel ab
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Parteien wenden sich zunehmend vom Freihandel ab

Keine der koalitionsrelevanten Parteien bekennt sich in ihrem Wahlprogramm ohne Einschränkungen zum Freihandel. Neben dem Schutz der heimischen Produktion fordern die Programme die Einhaltung hoher deutscher Produktstandards als Handelsbedingung, die aber Schwellen- und vor allem Entwicklungsländer kaum erfüllen können, so eine aktuelle Analyse des IfW zur Bundestagswahl. Der Abschluss globaler Handelsabkommen wird damit zunehmend schwieriger und entwicklungspolitische Ziele werden konterkariert. --- Die koalitionsrelevanten Parteien CDU/CSU…
12.09.2017
Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur

Die deutsche Wirtschaft steigert ihre Leistung schneller, als ihr guttut. Die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) dürfte laut aktueller Konjunkturprognose des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) 2 Prozent in diesem Jahr, 2,2 Prozent im nächsten Jahr und 2,1 Prozent im Jahr 2019 betragen. Damit nimmt die Überauslastung zu, was eine schmerzhafte spätere Korrektur wahrscheinlicher werden lässt. Die stark anziehende Konjunktur im Euroraum spricht für eine Abkehr der EZB von der Niedrigzinspolitik. --- Die konjunkturelle Dynamik der deuts…
07.09.2017
Wahlprogramme scheitern am 2-Grad-Ziel
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Wahlprogramme scheitern am 2-Grad-Ziel

Die Maßnahmen zum Klimaschutz in den Wahlprogrammen der vier koalitionsrelevanten Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Die Grünen sind nicht ausreichend, um das in Paris beschlossene 2-Grad-Ziel zu erreichen. Alle vier Parteien machen den Wähler fälschlicherweise glauben, das Ziel sei alleine durch die Einsparung von Treibhausgasen erreichbar. Sie vermeiden eine Aus-sage zum Einsatz weiterer notwendiger Technologien, die im Pariser Klima-schutzabkommen vorgesehen sind. --- Zwar bekennen sich alle vier koalitionsrelevanten Parteien CDU/CSU, SPD, FD…
24.08.2017
Bundesagentur für Arbeit kann mit üppigem Jahresüberschuss rechnen
Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Bundesagentur für Arbeit kann mit üppigem Jahresüberschuss rechnen

Die sehr gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2017 einen Überschuss von 6 Milliarden Euro bescheren. Damit würden sich die Rücklagen Ende 2017 auf knapp 18 Milliarden Euro summieren. Die BA sollte daher endlich ihren Beitragssatz senken, auch um Wahlkampfbegehrlichkeiten zu verhindern, fordert Finanzwissenschaftler Alfred Boss. --- Die Kassen der Bundesagentur für Arbeit (BA) werden immer voller. Seit Jahren liegt die BA mit ihren offiziellen Schätzungen zum Jahresüberschuss teilweise deutlich zu niedrig. Für…
21.08.2017
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