Die Forschungsstelle Umweltrecht der Universität Hamburg wird von Prof. Dr. Ivo Appel, Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem, Prof. Dr. Hans-Joachim Koch und Prof. Dr. Ulrich Ramsauer getragen. Sie widmet sich seit über 20 Jahren der problemorientierten Erforschung und Fortentwicklung des umweltrelevanten Rechts aus interdisziplinärer Perspektive. Dabei spielt die internationale Dimension des Umweltvölkerrechts eine ebenso wichtige Rolle wie die Zusammenarbeit mit umweltschutzrelevanten Fachwissenschaften. Zu den Aktivitäten gehören Lehrveranstaltungen, Symposien, Fachseminare, Kolloquien und Expertenseminare. Zudem gibt die Forschungsstelle die Schriftenreihe „FORUM Umweltrecht“ mit Beiträgen, Dissertationen und Habilitationsschriften zu umweltrechtlichen Themen heraus.
Der Biokratie-Preis-Stifter Dr. jur. Georg Winter, geb. 1941, gilt international als Pionier für umweltbewusstes Management. Ab 1972 entwickelte er in dem von ihm bis 1995 mit geleiteten Familienunternehmen für Diamantwerkzeuge und Diamantsynthese das sogenannte Winter-Modell, das weltweit erste integrierte System umweltorientierter Unternehmensführung. 1984 initiierte Dr. Winter mit gleich gesinnten Unternehmern den Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management B.A.U.M. e.V, der heute mit mehr als 450 Mitgliedsunternehmen der europaweit größte Verband seiner Art ist. 1991 rief er das International Network for Environmental Management INEM e.V. ins Leben. 1995 wurde Dr. Georg Winter mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geehrt. 1998 gründete er das HAUS DER ZUKUNFT in Hamburg, ein Kompetenzzentrum für Wirtschaft und Umwelt. Das HAUS DER ZUKUNFT tritt für die Anerkennung und Durchsetzung von Rechten der Natur ein. Es unterstützt die Rechtsfortbildung durch Fachseminare und fördert Forschungsarbeiten und Publikationen auf dem Gebiet des Umweltrechts.