Von Anfang an: Was ist LÄNGS?
Am Anfang war das Wort. Und Worte sind Waffen – so dachten sich die Satiriker Thomas Nast, Liefka Würdemann und Jörg Schwedler, als sie im Jahr 2005 Hamburgs erste Lesebühne gründeten.
Seitdem hat die Autorengruppe rund 100 Auftritte mit ebenso vielen Gastautoren hinter sich.
Dabei machen es sich alte und junge Hasen auf den LÄNGS-Barhockern bequem: Ina Bruchlos, Viktor Hacker, Jochen Bittner, Michael Weins, Johanna Wack, Benjamin Maack, Bente Varlemann und viele andere. Die Vielzahl und Verschiedenheit der Autoren und Texte ist Programm. Humor und Literatur gehören auf die Bühne, live, für jeden zu hören, der den Alltag und seine Widrigkeiten lachend besser bewältigt. Frei nach dem Motto: Jeder ist ein Witz –
LÄNGS erzählt ihn dir.
Lesebühnen wie LÄNGS gibt es seit den 1990ern in allen größeren Städten. Wie so oft begann der Trend zur Live-Literatur in Berlin. In der Hauptstadt existieren heute rund 15 verschiedene Lesebühnen; Größen wie Wiglaf Droste, Wladimir Kaminer und Horst Evers gingen aus ihnen hervor. Das Grundprinzip der Lesebühne ist, in einer festen Formation mit wechselnden Gästen dem Publikum selbst geschriebene Texte mit Biss zu bieten, jenseits der Mainstream-Comedy der privaten Fernsehsender. Nicht-Leser wie Leser hören zu – und die Autoren können sich vernetzen. Per Spoken Word und Wodka mit Ahoj-Brause gratis – jedenfalls bei LÄNGS.
LÄNGS – Die Hamburger Lesebühne ist immer am 2. Samstag im Monat in der Mathilde Literaturbar (Bornstr. 16), am 3. Donnerstag auf der Batavia Wedel und alle drei Monate im Kulturhaus Eppendorf (Martinistr. 40) zu hören. Dazu kommen Motto-Abende wie die Randgruppen-Lesung, die Fetisch-Lesung, Horst: Die Sex-Lesung sowie Kinderhasser- und Studentenhasser-Lesung (auf dem Spielplatz und auf dem Campus) an wechselnden Veranstaltungsorten.
Mehr Infos und aktuelle Termine:
www.laengs.de und
