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Greifenverlag zu Rudolstadt

Greifenverlag zu Rudolstadt

Greifenverlag zu Rudolstadt & Berlin Stiftsgasse 21 07407 Rudolstadt Telefon: 03672 / 8297000 Ansprechpartner: Holger Elias

Über das Unternehmen

Der Greifenverlag zu Rudolstadt & Berlin wurde 1919 in Hartenstein/Sachsen gegründet. Zu den bekanntesten Autoren der Vergangenheit gehörten Paul Zech, Lion Feuchtwanger und Inge von Wangenheim. 1964 wurde der Verlag nach dem Tod des Verlegers Karl Dietz verstaatlicht und firmierte fortan als Volkseigener Betrieb (VEB). Nach zwei gescheiterten Privatisierungsversuchen wurde 1993 das Konkursverfahren eröffnet. Im Januar 2009 wurde der Greifenverlag in Berlin neu gegründet und bereits im Mai an die langjährige Wirkungsstätte nach Rudolstadt zurückgeführt. Der Greifenverlag firmiert als eingetragene Genossenschaft und ist beteiligt an der GRB Verlagsdruckerei.

Aktuelle Pressemitteilungen von Greifenverlag zu Rudolstadt
…sonst kommst du nach SCHWEDT – Buch über DDR-Militärgefängnis erscheint im Greifenverlag
Greifenverlag zu Rudolstadt

…sonst kommst du nach SCHWEDT – Buch über DDR-Militärgefängnis erscheint im Greifenverlag

Klaus Auerswald war im berüchtigten Armeeknast in Schwedt inhaftiert. Der ehemalige Soldat wurde wegen angeblich „mehrfach begangener staatsfeindlicher Hetze“ zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Seine staatsfeindliche Hetze hatte darin bestanden, dass er sich kritisch mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in der damaligen CSSR auseinandersetzte. Das Militärgefängnis Schwedt war das einzige Militärgefängnis der Deutschen Demokratischen Republik und befand sich in der nordostbrandenburgischen Stadt Schwedt an der Od…
13.04.2010
Buch über Jenaer Psychiatriepatienten Hans Fallada
Greifenverlag zu Rudolstadt

Buch über Jenaer Psychiatriepatienten Hans Fallada

Hans Fallada (1893 bis 1947) gehörte zu den bekanntesten deutschen Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Fallada, mit bürgerlichem Namen eigentlich Rudolf Ditzen, wurde in gutbürgerlichen Verhältnissen geboren, litt jedoch unter dem Verhältnis zum autoritären Vater. Mit 17 Jahren kam er nach Rudolstadt, wo er das Fürstliche Gymnasium besuchte. Mit seinem Freund Hanns Dietrich von Necker beschloss er am 17. Oktober 1911 einen als Duell getarnten Doppelsuizid zu begehen, bei dem der Freund starb. Ditzen überlebte schwer verletzt, wu…
01.04.2010
Bild: Postum-Roman von Paul Elgers: Im Schatten Napoleons
Greifenverlag zu Rudolstadt

Postum-Roman von Paul Elgers: Im Schatten Napoleons

Er war weit über die thüringischen Landesgrenzen berühmt für seine spannenden Kriminalerzählungen und die einzigartigen historischen Romane: Paul Elgers. Der gelernte Drogist und ehemalige Cheflektor des Greifenverlages, der seine ersten Schreibversuche als Journalist in der »Täglichen Rundschau« veröffentlichte, hatte sich nach der Verstaatlichung des Verlagshauses auf der Heidecksburg 1964 als freier Schriftsteller in Rudolstadt endgültig niedergelassen. 1995 starb Elgers im Alter von 80 Jahren. Pünktlich zum 95.Geburtstag (23.März) veröff…
11.02.2010
Vom Sonnenkind zum Sorgenkind - Auf den Spuren der Karriere des Dieter Althaus
Greifenverlag zu Rudolstadt

Vom Sonnenkind zum Sorgenkind - Auf den Spuren der Karriere des Dieter Althaus

Wie halten es Politiker eigentlich mit Ihren Biografien? Dieses Thema beschäftigte vor allem die Menschen in den neuen Bundesländern. Nach der politischen Wende 1989 setzte eine lang anhaltende Debatte dazu ein, die – wie wir heute wissen – nicht immer vorurteilsfrei vonstatten ging. Viele Neubundesbürger sahen sich plötzlich mit Brüchen in ihren Biografien konfrontiert, oft wurden diese notdürftig kaschiert, um sich keine Nachteile auf dem Arbeitsmarkt einzuhandeln. Die „Ehrlichen waren oft die Dummen“, nämlich jene, die sich zur Offenlegu…
13.08.2009
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