Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung (GgG) ist ein gesellschaftspolitischer Verband mit dem Ziel, die soziale Akzeptanz von dicken Menschen zu verbessern und Diskriminierung auf der Basis von Körpergewicht entgegenzuwirken. Sie wurde im Jahr 2005 als Zusammenschluss von Menschen ganz verschiedenen Bauchumfangs gegründet, die sich vorgenommen hatten, die vorwiegend negative Sichtweise der Gesellschaft auf dicke Menschen zu verändern. Im Fokus ihrer Arbeit stehen also primär nicht dicke Menschen, sondern das diskriminierende gesellschaftliche Umfeld. Dicksein wird dabei nicht als Defizit, beispielsweise aus einer medizinischen Perspektive, betrachtet, sondern als Menschenrechtsthema.
Die GgG informiert, berät, macht in der Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam, klärt über Gewichtsdiskriminierung auf und ist präventiv tätig, beispielsweise in Krankenhäusern und Praxen. Seit 2016 setzt sich die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung verstärkt für eine Anpassung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ein, insbesondere eine Aufnahme des Merkmals Gewicht / äußeres Erscheinungsbild unter die im AGG genannten Diskriminierungsmerkmale.
Website: www.gewichtsdiskriminierung.de