Wer bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts von Trier nach Koblenz mit dem Auto fahren wollte, musste über Eifel- und Hunsrückstraßen oder entlang der Mosel fahren. Erst nach 1970 wurde die Autobahn von Koblenz nach Trier fertig gebaut und endete lange noch bei Wittlich. Dabei übernahmen die Autobahnbauer die bereits geplante Trasse und einige fertige Teilstücke. Ein fertiges Teilstück – allerdings nur eine Spur in jeder Richtung – gab es von Hasborn bis Wittlich-Dorf. In Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass neben angestellten Arbeitern auch viele Gefangene der Justizvollzugsanstalt Wittlich, Häftlinge des KZ Hinzert, Juden aus Luxemburg, polnische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der damaligen UdSSR unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten und in Barackenlagern leben mussten, so etwa im KZ-Außenlager des KZ Hinzert in Wittlich/Hahnerweg und Lagern in Wittlich-Dorf, Flußbach oder Greimerath.