Der aus einer ungarischen Musikerfamilie stammende Ferenc Kölcze absolvierte nach seinem Studium an der Münchner Musikhochschule die Meisterklasse bei Ana Chumachenko. Wichtige Impulse erhielt er auch in den Seminaren von Sergiu Celibidache.
Mit dem vor 25 Jahren gegründeten RubinTrio, dessen Repertoire von Klassik bis Salonmusik reicht, gastierte er fünf Mal auf dem Wiener Opernball und musizierte auf zahlreichen Konzertpodien wie auf ungezählten Hochzeiten. Seit 2017 führt er das Ensemble in neuer Besetzung weiter, in erweiterter Form auch als EnsembleRubin. Außerdem entfaltet er eine rege Kammermusikarbeit, die als besonderen Schwerpunkt anspruchsvolle Duowerke mit Cello und mit Harfe hat.
Den traditionellen und modernen argentinischen Tango lernte er erstmalig 2000 auf einer Italien-Tournee mit dem bekannten Bandoneonisten Hector Ulysses Passarella lieben und blieb dieser Musikrichtung mit diversen Projekten („Tango Infinito“, „Munic Tango Ensemble“ und „Trinidad Arfó“) bis heute treu.
Er tritt regelmäßig mit den Solosonaten und -Partiten von J.S.Bach an die Öffentlichkeit. Diese höchst anspruchsvollen Solissimo-Werke begeistern ihn seit vielen Jahren und fordern ihn immer wieder von Neuem heraus. Als Student spielte er sie in der Münchner Fußgängerzone, später in verschiedensten Konzertsälen (Regensburger Bachwoche, Bachfest Leipzig, Bach in der Karwoche und Haidhauser Bachnacht in München; Tourneen in Ungarn und Frankreich) und sogar in einem Tanzstudio, wo das Publikum frei dazu tanzte.
Verschiedene Chöre in und um München laden ihn regelmäßig als Konzertmeister zu ihren Chor-Orchester-Produktionen ein.
Insgesamt drei CD-Einspielungen liegen vor: Salon Rubin, Sérénade d'amour, Tango Infinito. Viele seiner Live-Auftritte sind im Internet auf Vimeo oder Youtube dokumentiert.