„essbares fichtelgebirge“ - kreative Küche im Einklang mit der Natur:
16 qualifizierte Wild-Kräuter-Köche aus allen fünf Landkreisen des Fichtelgebirges bitten zu Tisch.
Ein ambitioniertes Projekt haben 16 engagierte Köchinnen und Köche unter dem Namen „essbares fichtelgebirge®“ in Angriff genommen. Sie ließen sich von sich von hervorragenden Referenten und dem Spitzenkoch Jean-Marie Dumaine zu zertifizierten Wild-Kräuter-Köchen ausbilden. Die Prüfung wurde von der ihk-lern.gmbh abgenommen.
Ziel ist es durch diese hervorragende Schulung eine klare Positionierung der Köche eine Abgrenzung zu zu anderen Regionen zu schaffen. Der damit verbundene Imagegewinn der Gastronomie ist sicher auch eine Entscheidungshilfe, wohin es in Zukunft im Fichtelgebirge gehen soll. Authentische Natur und natürliches Essen stehen im Mittelpunkt. „Von Ampfer bis zum Zahnbürstel, vom Saibling bis zum Hirschwürstel das Fichtelgebirge hat seinen ureigenen Geschmack, basierend auf den jahrtausende alten Wurzeln,“ so Jutta Hecht-Heusinger, die Initiatorin des Projekts.
Die gleichmäßige Verteilung der beteiligten Betriebe über die zwei Regierungsbezirke und fünf Landkreise des Fichtelgebirges ergibt einen repräsentativen Querschnitt der Region. Durch die enorme Bandbreite vom kleinen feinem Gasthaus bis zum großen individuellen Hotel wird zusätzlich ein weitgefächertes Publikum angesprochen und eine effiziente Zusammenarbeit möglich. Das innovative Projekt „essbares fichtelgebirge®“ mit seinem großen Zukunftspotetial eröffnet laut Dr Michael Lüdke Synergieeffekte auf der Grundlage bereits vorhandener Vernetzungen für alle Beteiligten. “Ich freue mich, dass der Cluster so eine tolle Maßnahme unterstützen darf!“, mit diesen Worten überreichte Clustergeschäftsführer Dr Michael Lüdke, München die Fördermittelzusage.
Finanziell unterstützt wird das Projekt außer vom Cluster Ernährung (Landwirtschaftsministerium) von der IHK mit dem Förderprogramm „Neue Wege-Neue Welten“ geleitet von Norbert Raps und vom Regional-Management Oberfranken unter Alexander Popp. Die Trägerschaft übernahm der Bund der Selbstständigen in Bayern mit Wolfgang Fuhrmann als engagierten Frontmann für das Fichtelgebirge. Die Prüfung wird von der ihk lernen gmbh abgenommen und zertifiziert.
Zukunftsweisendes und erfolgversprechendes Ziel des Projekts ist neben der hervorragenden Qualifizierung von Gastronomen die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern und die Überwindung der isolierten Öffentlichkeitsarbeit. Die kontinuierliche Fortführung und Erweiterung gibt außerdem wichtige Impulse für den Tourismus in der strukturschwachen Region und strahlt so auf alle Infrastruktur-Bereiche der Region aus.
Der erste und größte Schritt für ein nachhaltiges Netzwerk ist getan! Weitere wichtige Schritte wie weiterbildende Seminare, ein Kochbuch aller Wild-Kräuter-Köche und ein Wild-Kräuter-Voucher sind bereits eingeleitet.