Der Zuse-Gemeinschaft gehören unabhängige Forschungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet an, die ein breites Spektrum von Technologiekompetenzen bieten: beginnend mit den Materialwissenschaften von Holz über Kunststoff, Textil oder Papier über die Produktionstechnologie von der Fügetechnik bis zum Anlagenbau, die Optik, die Mechatronik und Information bis zur Entsorgung. Die Mitglieder fördern Innovationen in allen Branchen: von der Agrarwirtschaft über die Medizin bis hin zum Maschinen- und Schiffbau.
Als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sind die Mitgliedseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft rechtlich und wirtschaftlich unabhängig und gehören weder den institutionell gemeinsam durch den Bund und die Länder geförderten Großforschungsverbünden Fraunhofer, Max-Planck, Leibniz oder Helmholtz noch Unternehmen an.
Die Initiative zur Gründung der Industrieforschungsgemeinschaft im Januar 2015 ging von den Instituten selbst aus. Sie gaben sich damit erstmals eine gemeinsame Stimme und Vertretung. Mit diesem Bündnis bekam die deutsche Forschungslandschaft neben den Hochschulen und den Großforschungsverbünden eine dritte Säule.
Das Interesse an der neuen Forschungsgemeinschaft nimmt stetig zu: Weitere Institute stehen in den Startlöchern, um in den technologie- und branchenoffenen Verband aufgenommen zu werden.