Über die BBS
Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) ist ein öffentlich gefördertes Spezialkreditinstitut. Aufgabe der BBS ist es, als Selbsthilfeeinrichtung der gewerblichen Wirtschaft gemeinsam mit den Hausbanken die Finanzierung erfolgversprechender Vorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe in Sachsen mit Bürgschaften zu sichern. Die BBS wurde 1990 gegründet und ist Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. Die BBS übernimmt regulär Bürgschaften bis zu 80 Prozent des jeweiligen Kreditbetrages und bis zu einem Bürgschaftsbetrag von 2 Mio. Euro.
Hintergrund: Corona-Hilfsprogramm der BBS
Um schnelle und effektive Unterstützung leisten zu können, hatte die BBS in Abstimmung mit der sächsischen Regierung bereits in der Frühphase der Krise ein historisches Hilfsprogramm auf die Beine gestellt: Mit finanzieller Rückendeckung durch Bund und Land wurde der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Mio. Euro und der maximale Verbürgungsanteil auf 90 Prozent des Kreditbetrags angehoben. Darüber hinaus hatte die BBS die Bearbeitungsgebühren für alle Express-Bürgschaften halbiert, die im Kontext der Corona-Krise vergeben werden, sowie den Bewilligungsprozess durch verkürzte Antragswege weiter beschleunigt.