Bernhard Veil begann seine berufliche Laufbahn in der öffentlichen Verwaltung und absolvierte die mittlere Beamtenlaufbahn bei der Stadtverwaltung Aalen. Nach dem Erwerb des altsprachlichen Abiturs in Stuttgart widmete er sich dem Theologiestudium in München und Jerusalem.
Seine erste seelsorgerische Erfahrung sammelte er in Böblingen, bevor er in Ludwigsburg fünf Jahre lang als Gemeindeseelsorger tätig war.
Mit einer Ausbildung zum Klinikseelsorger in Heidelberg erweiterte Bernhard Veil seinen Wirkungsbereich. Am Katharinenhospital in Stuttgart begleitete er fünfzehn Jahre lang schwerkranke und sterbende Menschen. Eine psychotherapeutische Zusatzausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse, die er in München und Wien absolvierte, vertiefte seine Kompetenz in der Arbeit mit Menschen in Grenzsituationen. Diese Fähigkeiten brachte er als Klinikseelsorger in Geislingen an der Steige und in mehreren Alten- und Pflegeheimen ein.
Seit seinem Eintritt in den Ruhestand widmet sich Bernhard Veil verstärkt dem Schreiben. In seinem Buch "Der Sinn des Waldes: Naturbelassener Wald als Schlüssel für Klimaschutz, Artenvielfalt und Seelenheil" verbindet er seine langjährige seelsorgerische Erfahrung mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Mit klarem Blick und einfühlsamen Worten zeigt er, wie der unberührte Wald nicht nur eine Quelle der Heilung für die Seele, sondern auch ein Schlüssel zur Bewältigung der globalen Herausforderungen unserer Zeit sein kann.