Die etwa 35 Sängerinnen und Sänger des Carl-von-Ossietzky-Chors Berlin e.V. und ihre Chorleiterin Berit Kramer haben allesamt einen ambitionierten Alltag. Darum finden wir es ausgesprochen befreiend, abends in einer offenen, warmen und unbefangenen Atmosphäre etwas völlig anderes zu machen als tagsüber. Mit unserem musikalischen Ehrgeiz schaffen wir es auch zu später Stunde hochkonzentriert zu proben – bei in der Regel zwei neuen Programmen pro Jahr ist das unerlässlich. Zu unseren musikalischen Vorlieben gehören thematisch orientierte Programme mit selten gehörten Kostbarkeiten der Chorliteratur. Zusätzlich zu den wöchentlichen Proben finden intensive Probenwochenenden statt, die wir in Berlin oder auf dem Brandenburgischen Land verbringen.
Chorleiterin Berit Kramer ist in Detmold geboren und aufgewachsen und studierte an der Hochschule für Musik Köln Evangelische Kirchenmusik (Diplom) mit Schwerpunkt Chor- und Orchesterleitung. Bereits während ihres Studiums leitete sie verschiedene Chöre. Berufsbegleitend absolvierte sie den Master of Arts (M.A.) in Kultur- und Medienmanagement am Institut KMM der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Seit mittlerweile gut acht Jahren ist Berit Kramer professionell im Kulturmanagement aktiv. Prägende berufliche Wegabschnitte waren das künstlerische Betriebsbüro von Concerto Köln, ein Praktikum in der Kulturprogrammabteilung des Goethe-Instituts Madrid sowie in den letzten sechs Jahren die Geschäftsführung der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben. Während dieser Zeit sang sie im projektweise zusammentretenden (semi-)professionellen Kammerchor Handel’s Company | Choir.
Seit Herbst 2016 arbeitet sie von Berlin aus als selbstständige Kulturmanagerin mit verschiedenen Ensembles und Einzelkünstlern aus Deutschland, den Niederlanden und Spanien zusammen und genießt es, mit dem Carl-von-Ossietzky-Chor selber wieder musikalisch aktiv sein zu können und thematische Programme umzusetzen.
Informationen zum Veranstaltungsort, Kunsthaus Dahlem
Das Kunsthaus Dahlem wurde im Sommer 2015 als Ausstellungshaus eröffnet und widmet sich der Kunst der ost- und westdeutschen Nachkriegsmoderne (1945-1961) mit dem Schwerpunkt auf Skulpturen. Das ehemalige Staatsatelier des Bildhauers Arno Breker wurde 1939 bis 1942 nach Entwürfen des Architekten Hans Freese errichtet und liegt am Grunewald in direkter Nachbarschaft zum Brücke-Museum. Von 1949-1995 lebte und arbeitete der Bildhauer Bernhard Heiliger im Ostflügel des Gebäudes.
Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag, 11-17 Uhr
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten vor Ort empfehlen wir die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Bus Linie 115 bis Finkenstraße oder X10 bis Königin-Luise-Str./Clayallee (Berlin)