Über die Anna-Lindh-Stiftung
Die 2005 gegründete Anna-Lindh-Stiftung ist eine internationale Organisation, die von den Ländern der Europa-Mittelmeer-Partnerschaft und der Europäischen Union im Rahmen des Barcelona-Prozesses als zentrale Einrichtung für den interkulturellen Dialog zwischen den Völkern der Region gegründet wurde. Sie stellt einen Zusammenschluss von Netzwerken zivilgesellschaftlicher Organisationen dar, die sich der Förderung des interkulturellen Dialogs und der Achtung der Vielfalt in der Region verschrieben haben. Die Stiftung fördert den interkulturellen Austausch und das gegenseitige Verständnis durch gemeinsame Projekte zwischen den Bevölkerungsgruppen der Euro-Med-Region.
Mit ihren Aktionen und Denkanstößen möchte die Anna-Lindh-Stiftung einen Beitrag zur Entwicklung einer interkulturellen Strategie für die Europa-Mittelmeer-Region leisten, Empfehlungen für Entscheidungsträger und Institutionen aussprechen und sich für gemeinsame Werte einsetzen.
Ziel der Stiftung ist es, Brücken der Verständigung im Mittelmeerraum zu bauen. Sie hat in den meisten sozialen und kulturellen Bereichen Pionierarbeit geleistet und sich an Initiativen beteiligt. Dazu gehören die Organisation von Seminaren zum Kompetenzerwerb und zur Ausbildung, der kulturelle und künstlerische Austausch, Übersetzungen und gemeinsame akademische Forschung, Auszeichnungen, Seminare und öffentliche Debatten. Die Stiftung arbeitet mit einer Vielzahl von Institutionen zusammen. Mehrere langfristige Projekte werden in Zusammenarbeit mit der UNESCO, der Arabischen Liga, dem Europarat, der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen, ALECSO, ISESCO, EMUNI und den regionalen Netzwerken in der Euro-Med-Region durchgeführt.
