Die Illustrationen waren Zeichnungen mit Filzstift auf Karton. Die Seiten getippt auf einer alten Schreibmaschine. Texte und Bilder wurden in einem DDR-Betrieb im Ormig-Verfahren illegal vervielfältigt und dann mit Schuhkleber per Hand klebegebunden. So entstanden 20 kleine Bücher in einem ebenfalls handgefertigten Pappschuber: die erste Auflage.
»Die Geschichte unseres Verlages, wie vieles in diesem Land, begann vor dem Anfang. Im August 1989 erschien in einer Auflage von 20 Exemplaren unser erstes Buch: als Xerox-Kopie und handgefertigt. S…
Manche Dichter werden nie berühmt, andere fallen rasch zurück ins Vergessen. Unter dem Stichwort »Vergessene Autoren« aber lesen wir Namen, die in jeder ordentlichen Bibliothek stehen. - Was ist mit jenen, deren Bücher nicht mehr lieferbar sind? Oder deren Werk, falls überhaupt, nur noch als Fragment wahrgenommen wird ... ?
Die »Bibliothek vergessener Bücher« will solche Autoren und ihr Werk für die Gegenwart neu entdecken. Im Mai erscheinen:
Paul Scheerbart, Rakkóx der Billionär. Ein Protzenroman;
Gustav Theodor Fechner, Anatomie der Engel…
Unter dem Slogan »VORSICHT! BISSIGE BÜCHER« stellt sich amok:books erstmals auf der Leipziger Buchmesse vor. Dabei hat das aktuelle Programm eine lange Vorgeschichte ...
Der im Herbst 1989 gegründete octOpus Verlag gehörte zu den ersten Privatverlagen im Osten Deutschlands. - Als im Winter des Wendejahres die Zensur entfiel, war »Das Menschen-Museum« das erste Buch des jungen Verlages und das erste belletristische Werk, das in einem unabhängigen Verlag in der einstigen DDR erschien, überhaupt.
»Die Geschichte unseres Verlages, wie vieles in…
»Bücher gehören nicht ihren Autoren. Bücher gehören nicht ihren Verlagen. - Bücher gehören ihren Lesern: Meine Bücher gibt es deshalb nicht nur als Paperback in jeder guten Buchhandlung oder mit einem Klick bei Amazon - sondern als E-Books auch gratis unter Creative Commons License.«
Olaf Trunschke, Schriftsteller und Dozent für digitale Medien, dessen viertes Buch in Kürze erscheint, veröffentlicht nicht nur auf klassische Weise. - Seine Texte sind im Netz frei verfügbar, dürfen ungehindert kopiert und von jedermann unter Freunden und Gleic…
Sightseeing der dritten Art:
DAS MENSCHEN-MUSEUM.
Texte und Piktogramme
von Olaf Trunschke
Wer im Museum lebt, wird der Mumien und Ruinen, der Legenden und Mythen kaum mehr gewahr. Dieses Buch gibt mit kurzen Texten eine Einführung in die wunderliche Kultur auf jenem Planeten, der einmal Erde geheißen haben wird. - Fünfzehn Piktogramme erleichtern dem geneigten Benutzer die Orientierung.
Dieses Buch erschien erstmals im August 1989: als Xerox-Kopie, handgefertigt, in einer Auflage von 20 Exemplaren.
Als im Winter des Wendejahres die Zens…
Memoiren eines armen Hundes:
Die Geometrie der Träume
von Olaf Trunschke
»Jedesmal, wenn ich mittags in die Tonne kam, saß Diogenes schon in seiner Ecke, vor sich die leere Tasse, und wartete, daß ihm jemand den nächsten Kaffee bezahlen würde.« - So beginnt die Geschichte der sonderbaren Freundschaft von Diogenes, Aristipp und dem Erzähler, der sich Jahre später erinnert an Tage und Nächte in Kneipen, Klubs und Kammern: Damals, als es noch aufwärts ging in Athen, dem kleinen akademischen Städtchen am Fluß, den alle nur Lethe, den Strom des V…
Einen passenden Ort für die Premiere seines neuen Buches "Die Geometrie der Träume" hat sich Olaf Trunschke gewählt: Im legendären Restaurant "Polydor", wo schon Gide und Joyce, Hemingway, Valéry, Artaud und Kerouac speisten und zechten, wird im Anschluß an einen literarischen Rundgang durch Saint-Germain und das Quartier Latin am 1. März die poetische Geschichte »einer Freundschaft, eines Scheiterns und einer versunkenen Stadt« ihre Premiere erleben. - Ein Blick zurück um 30 Jahre, Erinnerungen an wilde Jahre als armer Hund, ein Déjà-vu beim…
Ein Narrenspiegel für Berlin: DER BRANDENBURGER TOR. Ein Führer von Olaf Trunschke
Über Berlin wird viel geschrieben. In Berlin wird viel geredet und geschrieben: Kluges und Närrisches. Für manche Berufe scheint Narretei die beste Empfehlung. - Was aber sähe ein berufener Narr, ginge er heute mit dem Narrenschiff in Berlin vor Anker? - Olaf Trunschkes satirischer Führer erkundet in 68 Texten und 7 Bildern aus diesem Blickwinkel die Stadt.
»POLITIK.
Die große Seuche unserer Zeit. Viele tragen in sich jahrelang den Keim, bevor die Krankheit z…
06.06.2007
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