Er wurde geboren, dann wuchs er auf und wollte Schlagzeug lernen. Das empfanden seine Eltern wiederum als keine so gute Idee, also stellten sie ihm eine Heimorgel in die oberpfälzer Wohnung, die er nach ungefähr 3- jähriger Fingerquälerei dann zwanzig Jahre in der Ecke stehen ließ. Zu jener Zeit kam ein Freund, der selbst Jazz-Sänger ist, auf die Idee, ihn zum Singen auf die Bühne zu stellen. Überrascht von der daraus resultierenden Resonanz schaffte er sich schließlich wieder ein Piano an, denn die alte Heimorgel erschien ihm nicht mehr zeitgemäß. Seit dem pianiert und singt er sich durch die Gegend. Und das alles ganz ohne Jazz.