(openPR) Im stationären Handel wird der Wandel immer deutlicher. Steigende Akzeptanz der Menschen pro Online Handel geht zu Lasten des stationären Handels in seiner jetzigen Form. Waren es am Anfang die kleineren Retailer, kommen jetzt vermehrt Hiobsbotschaften von großen Retailern über das Ende ihrer stationären Ladenketten.
In den USA waren 2017 viele Kahlschläge in Malls, Marketplaces, Boulevards, Stores, Shop in Shops, zu verzeichnen. Retail-Experten prophezeien, 2018 wird noch schlimmer.
Exemplarisch für den Niedergang steht die US-Marke toys-R-us. Genau 70 Jahre nach Gründung hat sie ausgespielt, oder das spielerische verlernt. Laut US-Presse wurden in den USA über 700 stationäre Ladengeschäfte geschlossen.
Stationäre Marken(t)räume mit der alten Denke sind definitiv am Ende. Markenentscheider, die das nicht wahrhaben wollen, können weiter aufhübschen. Spätestens wenn die Kassen leer sind, geht gar nichts mehr. Dann ist auch ein Restart kaum noch möglich.
Der Mensch ist in der digitalen Welt angekommen. Es wäre allerdings ein Trugschluss, dass die Realwelt keine Bedeutung mehr hat. Ganz im Gegenteil, zeigen doch gerade Online-Unternehmen, wie wichtig die Verbindungen von online+offline für das Wachstum sind. Viele neue Real-Stores von Online- Unternehmen folgen dieser Tatsache durch neue Möglichkeiten.
„Retailer, macht ein Reset bevor sich euer Programm aufhängt, rät Wolfgang Streu von streudesign Hamburg mit der Expertise für PoS/Retail-Brandspace, Corporate, der stationäre Handel will neu erzählt, von Menschen her gedacht werden. In dieser Denkweise liegen Möglichkeiten für zielgerichtete Lösungen. Drei Bausteine sind zu beachten: Wert braucht neue Definition, Third Place braucht neue Inszenierung, PoS/Retail braucht neue Stories.“
Reale Markenräume, als Begegnungsort für Menschen neu gedacht, sind keinesfalls am Ende, sondern eine reale Bühne für visual storytelling in der digitalen Welt.











