(openPR) Benediktbeurer Theologieprofessoren beim Papstvortrag
Acht Professoren der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern www.pth-bb.de haben noch einmal für einen Nachmittag die Vorlesungsbank gedrückt: Dr. Margit Eckholt, Dr. Clemens Schwaiger SDB, Rektor P. Dr. Lothar Bily SDB, Dr. Markus Vogt, P. Dr. Josip Gregur SDB, P. Dr. Otto Wahl SDB, DDr. Peter Kuhn (v.l.n.r.) und Prorektor P. Dr. Norbert Wolff SDB(nicht im Bild) folgten der Einladung der Universität Regensburg, am Dienstag, 12. September 2006, dem Vortrag von Papst Benedikt XVI. zum Thema »Glaube und Vernunft« beizuwohnen. Rund 1.500 persönlich eingeladene Gäste fanden den Weg ins Auditorium maximum, darunter Vertreter aller Katholisch-Theologischen Fakultäten Bayerns und Salesianerprovinzial P. Josef Grünner aus München.
Benedikt XVI. beeindruckte die Zuhörer durch die Brillanz seiner Ausführungen. Seine Grundthese, dass Glaube und Vernunft zusammengehörten, erläuterte er an zahlreichen historischen Beispielen. Unter anderem bekannte er sich dabei zum Erbe der europäischen Aufklärung. Gewalt, so der Papst, dürfe kein Mittel zur Ausbreitung religiöser Ideen sein. Damit wandte er sich – einen Tag nach dem 11. September – gegen einen islamischen wie auch gegen einen christlichen Fundamentalismus. Vielmehr sei es wichtig, den Dialog der Religionen zu pflegen.
Die Benediktbeurer Theologen, die wegen der Sicherheitsvorkehrungen und der erwarteten (aber kaum eingetretenen) Verkehrsbehinderungen frühmorgens nach Regensburg aufgebrochen waren, nutzten die Gelegenheit, schon vor dem Papstvortrag mit Kollegen anderer bayerischer Fakultäten ins Gespräch zu kommen. Auf der Rückfahrt im Kleinbus und bei der anschließenden Einkehr im Benediktbeurer Klosterbräustüberl fanden weitere Diskussion statt. Man war sich einig, dass die Fahrt nach Regensburg auf jeden Fall gelohnt hat und dass Papst Benedikt der wissenschaftlichen Theologie in Deutschland einen guten Dienst erwiesen hat.











