(openPR) Gibt es einen "Islamismus"? Welche Errfolge kann der bisherige Dialog der Kulturen verzeichnen"? Wird sich ein "Euro Islam" entwicklen?
Nur drei von mehreren Fragen, die im vorliegendem Essay einer analytischen Betrachtung unterzogen werden.
Der Autor sieht das politische System Deutschlands in der Nachfolge von Colin Crouch in der Phase der "Postdemokratie", welches nicht mehr in der Lage ist, akute Problemlagen zu lösen. Damit geht eine "zweite Islamisierung", verstanden als Übernahme der Religionsausslegung der Vertreter des islamischen Fundamentalismus im "Dialog der Kulturen" in Deutschland, einher. Diese zweite Islamisierung bedroht sowohl Muslime, die nichts mit dieser Religionsauslegung gemein haben, als auch Nichtmuslime.
Ebenso stellt sich die Problematik der "Desintegrationsmaschine Integration", da ganze Berufszweige von der Integration bis ins Rentenalter ihr Einkommen beziehen, ohne an einer Problemlösung Interesse zu zeigen, da dieses den gesellschaftlichen Einfluss und die Einforderung monetärer Mittel bedroht. Als Ausweg wird ein breites Bündnis von Muslimen und Nichtmuslimen abseites der Extreme des ideologisierten kulturrelativistsichen Multikulturalismus und des sich hinter bestimmter "Islamkritik" verborgenen kulturdeterministsichen Rassismus gefordert.
Als Abschluss sieht der Autor den herrschenden Verfall von Sitte und Moral als existentielle Herausforderung der Zukunft, der mit der Frage endet, ob ein Land nicht verdient hat unterzugehen, wo Menschen aufgrund von Alter und Behinderung ausgesondert werden.
"Islamismus, Dialog und Euro Islam - Das Ende der Illusionen in der Postdemokratie"
Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch
Format: Din A 5
60 Seiten
Preis: 5 EURO
ISBN: 978-3-941147-00-3
Erhältlich bei allen dem VLB angeschlossenen Buchhandlungen und im Internetbuchhandel







