(openPR) Minenräumung: „Deutschland kann und muss mehr tun!“
Stockach, Deutschland, 4. April 2018 – „Die Bundesregierung muss ihr Konzept zur Minen-, Sprengfallen und Blindgänger Räumung grundlegend überdenken, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden“, so Philipp von Michaelis, CEO der deutsch-schweizerischen Global Clearance Solutions AG (GCS). Für den Hersteller ferngesteuerter Minenräumfahrzeuge ist der heutige „Internationale Tag für die Aufklärung über Minengefahr und die Unterstützung von Minenprogrammen“ Anlass, um konkrete Schritte zu fordern: „Minenräumung und Wiederaufbau – z.B. im Irak – müssen stärker zwischen den Ministerien verzahnt werden. Für die effiziente Hilfe brauchen wir auch – wie in anderen Ländern und zum Beispiel auch auf EU-Ebene schon lange üblich – die Einbeziehung von privatwirtschaftlichen Unternehmen, die mit maschinellen Lösungen viel schneller, sicherer und effektiver arbeiten können. Warum schreibt Deutschland konkrete Projekte zur Sprengfallen- und Blindgänger Räumung nicht aus?“ Von Michaelis kritisiert, dass Deutschland leider noch immer allein auf die Räumung durch NGOs setzt, deren Arbeit zwar gut und wertvoll ist, die aber nicht über ausreichende Kapazitäten verfügen, um die Anforderungen zu erfüllen. „Die Politik will, dass die Menschen in den Irak zurückkehren können. Sie sorgt aber nicht dafür, dass die Voraussetzungen effizient geschaffen werden“, kritisiert von Michaelis.
Landminen, Blindgänger Munition und Sprengfallen fordern jedes Jahr unzählige unschuldige Opfer. Allein die massenhafte Verlegung von Sprengfallen durch den IS bedroht die Bevölkerung bspw. im Irak noch immer. Dabei ist die Minen-, Sprengfallen- und Kampfmittelräumung die Voraussetzung für den Wiederaufbau und die Rückkehr der Menschen in ihre Städte und Dörfer.






