(openPR) Höchstes Lob aus berufenem Munde wurde der Europaratsausstellung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ zuteil, als Hellmuth Karasek am Dienstag zu einem Überraschungsbesuch im Kulturhistorischen Museum Magdeburg eintraf. Der Kulturjournalist und Theaterkritiker, Buchautor und Feuilletonredakteur genießt als wortgewandter Debattierer bundesweite Prominenz. Als Mitglied des "Literarischen Quartetts" hat er sich den Ruf eines der renommiertesten Kulturexperten Deutschlands erworben.
Auf Einladung des Literaturhauses hatte Karasek am Vorabend aus seinem Werk „Eine Nahaufnahme. Billy Wilder“ in Magdeburg gelesen. Trotz eines engen Terminplans wollte er keinesfalls seinen Aufenthalt in der Landeshauptstadt beenden, ohne die große Mittelalterausstellung zu besichtigen. Besonders angetan zeigte sich Karasek von den hochmittelalterlichen Handschriften und der aufwändigen Gestaltung der Bücher aus der Reichenauer Malschule.
„Ich hatte zuwenig Zeit für diese großartige Ausstellung und habe mir selbst versprochen, mit mehr Zeit nochmals nach Magdeburg zu kommen“, so der Kunstliebhaber zum Abschied. Für das Kulturhistorische Museum war das Kompliment des Experten eine besondere Auszeichnung. „Von Deutschlands bekanntestem Kulturkritiker ein uneingeschränktes Lob zu erhalten, ist gewissermaßen der Adelsschlag für die Ausstellung“, freute sich Ausstellungssprecher Alexander Schubert.
Die Ausstellung HEILIGES RÖMISCHES REICH DEUTSCHER NATION 962-1806 kann noch bis zum 10. Dezember 2006 besucht werden. Der Mittelalterteil von Otto dem Großen bis zu Maximilian I., 962 bis 1495, wird im Kulturhistorischen Museum Mageburg als Landesausstellung Sachsen-Anhalt gezeigt. In Berlin wird der neuzeitliche Teil der Reichsgeschichte von 1495 bis 1806 zu sehen sein.
Dr. Alexander Schubert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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