(openPR) Hellmuth Karasek ist Gast zum Stadtgespräch-Jubiläum
Kürzlich beging der Bundestagsabgeordnete Jakob Maria Mierscheid seinen 80. Geburtstag. Trotz seiner langjährigen Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag dürfte der Jubilar nur wenigen bekannt sein. Zu Recht, handelt es sich lediglich um die humorvolle Erfindung einiger einfallsreicher Parlamentarier. Auch Daniel Doppler wird vielen Lesern und Theaterbesuchern eher unbekannt sein. Doch hinter diesem Pseudonym steckt der weithin bekannte Kulturkritiker und Schriftsteller Hellmuth Karasek. Seine Popularität erlangte er vor allem an der Seite von Marcel Reich-Ranicki und Siegrid Löffler in der langjährigen Fernsehsendung „Literarisches Quartett“.
In Zeiten, in denen viel Aufregung im Schreib- und Politikbetrieb um das Kopieren von Texten herrscht, entbehrt das gewählte Pseudonym durchaus einer gewissen Komik. Während seiner Zeit als Kulturredakteur beim Hamburger Wochenmagazin „SPIEGEL“ verwendete Karasek den Alias-Namen als Kolumnenautor. Wenig später debütierte er damit als Dramatiker mit der Boulevardkomödie „Die Wachtel“. Heiter geht es auch in seinem Buch „Soll das ein Witz sein?“ zu, das er in wenigen Tagen in Finsterwalde vorstellen wird. In diesem spannt er einen abwechslungsreichen Bogen zur Entstehungsgeschichte des Witzes, von denen er eine große Sammlung zusammengetragen hat.
Nach Walter Momper ist bei den zwanzigsten Finsterwalder Stadtgesprächen Hellmuth Karasek zu Gast im ehemaligen Warenspeicher „Ad. Bauer’s Wwe.“ in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster). Gemeinsam mit dem Sängerstadtmarketing e. V. laden wieder der Ur-Ur-Enkel der legendären Kaufmannsfrau, Sebastian Schiller, und seine Frau Christiane zu Gesprächen über Vergangenes, Aktuelles oder Zukünftiges in einer überraschenden Umgebung mit interessanten Gesprächspartnern.
Ungewöhnlicher Veranstaltungsort ist ein alter Warenspeicher, der einen ehemaligen Kolonialwarenladen für Güter des täglichen Bedarfs beherbergt; eingerahmt von etwa 1.000 gebrauchten Schuhmacherleisten, die an Decken und Wänden hängen. Ein Büffet auf der alten, sieben Meter langen Ladentheke und Musikalisches von der Musikschule des Landkreises bilden hierzu einen festlichen Rahmen.
Sämtliche Eintrittskarten zu der Veranstaltung waren ebenso wie die Plätze auf der Warteliste innerhalb kurzer Zeit vergriffen.
www.finsterwalder-stadtgespraeche.de













